Stimp-Mitgründer: „Das aktuelle Modell ist alleine nicht tragfähig“

Die Native-Advertising-Plattform Stimp ist insolvent. Das 2012 von Ex-MyHammer-Chef Markus Berger-de Léon und Florian Beba gegründete Startup hatte sich erst im September vergangenen Jahres von Roombeats in Stimp umbenannt. „Das aktuelle Modell ist alleine nicht tragfähig“, sagte Berger-de Léon gegenüber Deutsche Startups. Er glaube aber „grundsätzlich an das Modell“ und hoffe auf Fortführung in einem „größeren Setup“, so Berger-de Léon weiter.

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Stimp will Produktbilder im Netz mit Marken- und Preisinformationen sowie Links zu Onlineshops verknüpfen. Stimp stehe für den „digitalen Stempel, den Stimp Bildern im Internet aufdrückt“, so das Unternehmen. Das Startup will mit solchen intelligenten Bildern traditionelle Onlinewerbung auf redaktionellen Seiten verdrängen.

Im Sommer 2013 verkündete Stimp den Einstieg von Creathor Venture und dem High-Tech Gründerfonds verkündet, die eine halbe Millionen Euro in das Startup investierten. Zuvor hatte Digital Pioneers, die Beteiligungsgesellschaft von Heiko Hubertz, sechs Prozent der Geschäftsanteile erworben.

Bild: © panthermedia.net / wang song