Die Tado-Geschäftsführer Johannes Schwarz und Christian Deilmann und Leopold von Bismarck (von links nach rechts).

Finanzspritze für Tado: Das Münchner Hardware-Startup für intelligente Klimalösungen erhält 15,2 Millionen Euro von den Altinvestoren Target Partners und Shotcut Ventures. Zudem gewinnt Tado Statkraft Ventures, die BayBG und die Venture-Capital-Einheit von Siemens als neue Investoren hinzu. Insgesamt konnte das Klima-Startup seit dem Start 2011 30 Millionen Euro einsammeln.

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Tado wurde von Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski gegründet. Das Startup stellt intelligente Thermostate her. Die Tado-App erkennt, wenn ein Bewohner auf dem Weg zu seinem Haus ist und wärmt es auf die gewünschte Temperatur vor. Wenn niemand zu Hause ist, reduziert Tado die Leistung der Heizung. So ließen sich die Energiekosten um bis zu 31 Prozent senken, heißt es vom Unternehmen. Im Sommer 2014 brachte Tado ein weiteres Produkt zur Steuerung von Klimaanlagen auf den Markt, das über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter eingeführt wurde. Im Juni dieses Jahres kam das Produkt auf den Markt.

85 Mitarbeiter beschäftigt Tado mittlerweile. Für das wachsende Team hat das Unternehmen Büroräume im Münchner Stadtteil Sendling angemietet. International konkurriert Tado unter anderem mit dem US-Startup Nest, das Anfang vergangenen Jahres für 3,2 Milliarden US-Dollar von Google gekauft wurde.

Wie es in dem Büro von Tado aussieht, seht Ihr hier: 

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Das Tado-Team auf dem Weg zur Wiesn: Bei der Kickstarter-Kampagne für Tado Cooling hatte ein Koreaner rund 2.000 Euro investiert und damit eine Einladung zum Oktoberfest mit dem Tado-Team bekommen.

Bild: Tado