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Mit Coffee Circle hat Tengelmann bereits ein Social Business im Portfolio.

Tengelmann gründet Social Ventures Unit

Der Handelskonzern Tengelmann ergänzt seine E-CommerceStrategie und will in Zukunft verstärkt in soziales Unternehmertum investieren. Dafür wird als Schwesterunternehmen von Tengelmann Ventures (TEV) eine Social Venture Unit gegründet.

Eigenes Personal bekommt die hundertprozentige Konzerntochter allerdings nicht, die Investmentmanager von TEV kümmern sich nebenbei um die Beteiligungen an Social Businesses. Tengelmann Social Ventures (www.tev-social.de) soll vor allem in der Seed-Phase investieren.

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„Der Beteiligungsfokus liegt auf jungen Unternehmen, die einen Social Impact, also eine positive gesellschaftliche Wirkung generieren“, umreißt Tengelmann-CEO Karl-Erivan Haub das Konzept. „Unser Leitgedanke wird sein: Social Impact First – Financial Impact Second.“

Schon 2011 hatte Tengelmann in das Social Business Coffee Circle investiert, das nachhaltigen Kaffee aus Äthiopien über das Netz vertreibt und aus den Erlösen Entwicklungsprojekte vor Ort unterstützt.

Nun kommt als zweite soziale Beteiligung das Berliner Startup Kiddify (www.kiddify.com) hinzu. Kiddify will eine Peer-to-Peer-Plattform für Videos für Kinder unter 15 Jahren kreieren, die darüber etwa selbstgedrehte Videos über Skateboard-Tricks oder Klavierspielen teilen können. „In Zukunft sollen sich Kinder auch länderübergreifend über unsere Plattform austauschen können und so ihr Verständnis für Sprache und Kultur erweitern“, so Gründerin Paula Jackson.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von coffee_circle