+++ Intel kauft Lantiq +++

Der weltgrößte Chiphersteller Intel übernimmt das Münchner Unternehmen Lantiq für eine unbekannte Summe vom Finanzinvestor Golden Gate Capital. Der hatte Lantiq 2009 für 250 Millionen Euro vom Chiphersteller Infineon gekauft. Bei Infineon war Lantiq die Geschäftseinheit für den Bereich Internet of Things. [mehr dazu bei Reuters]

+++ Vermarktung von KaufDa und MeinProspekt zusammengeführt +++

Bonial fasst die Vermarktung der Plattformen KaufDa und MeinProspekt unter dem Dach Bonial.de zusammen. Nach eigenen Angaben hat KaufDa zusammen mit dem im Juli übernommenen Münchner Unternehmen Mein Prospekt mehr als acht Millionen Nutzer und bietet damit die größte Reichweite für digitale Haushaltswerbung im deutschen Werbemarkt.

Anzeige
+++ FahrtenFuchs-Gründer starten Distribusion +++

Distribusion, das neue Projekt der Gründer des Fernbusportals FahrtenFuchs, startet das weltweit erste Distributionssystem speziell für Fernbusse. Das Berliner Startup verbindet Fernbusanbieter mit den Vertriebskanälen der Reiseindustrie. Bisher arbeitet Distribusion dazu mit über 30 Fernbusunternehmen zusammen und stellt Reisewebseiten standardisierte Fernbusdaten bereit. In den nächsten Monaten soll die Zahl der Fernbus- und Vertriebspartner verdoppelt werden. FahrtenFuchs soll als eigene Endkunden-Plattform weiter betrieben und zu einem internationalen Vergleichsportal ausgebaut werden.

+++ Marktforschungstool Usamp wird zu Instantly +++

Usamp gibt sich einen neuen Namen: Der Technologie-Anbieter, der automatisierte und mobile Verbraucherstichproben und Marktstudien erstellt und verkauft, nennt sich ab heute Instantly. Dies soll die verschiedenen Unternehmensbereiche vereinen und so die Firma besser aufstellen, um zu wachsen. Bisher nutzen den Dienst laut Informationen des Unternehmens 500 Marktforschungsinstitute und 700 Firmen.

+++ Siebenstelliges Investment für SmartTrade +++

Der Frühphasenfonds Brandenburg der Investitionsbank des Landes Brandenburg beteiligt sich mit einem Millionenbetrag an dem Fintech-Startup SmartTrade. Das im Februar 2014 in Hennigsdorf nahe Berlin gegründete Jungunternehmen entwickelt ein Automatisierungs- und Bewertungsangebot für Banken, Online-Broker, Internet-Finanzportale und weitere Anbieter im Bereich strukturierter Wertpapiere. Das neue Geld wollen die Gründer und Geschäftsführer Simon Ulrich, Sönke Blunck und Lilia Nerusch neben der Weiterentwicklung der technischen Basis insbesondere für die Zertifizierung und für Schutzrechtsanmeldungen (Patente) verwenden.

+++ Rockets Shopwings integriert ersten Supermarkt-Partner +++

Die Feinkostkette Frischeparadies liefert ihre Produkte jetzt über den Online-Supermarkt des Berliner Inkubators Rocket Internet. Das Unternehmen wird 2.200 Produkte über Shopwings anbieten, die von Privatpersonen in den Filialen eingekauft und an die Nutzer geliefert werden. Bisher bot das in München und Berlin tätige Startup nur Produke von Lidl, V-Markt, Edeka, Aldi und Alnatura an, die manuell in das Angebot integriert wurden. Shopwings will in Zukunft auch mit anderen stationären Supermarktketten kooperieren. [mehr dazu bei Internetworld].

+++ Finleap kündigt zweites Startup offiziell an +++

Der Hitfox-Fintech-Inkubator Finleap launcht sein zweites Startup: Billfront richtet sich an App-Entwickler und Publisher, denen das Startup verspricht, Einnahmen von App-Stores und Affiliate-Netzwerken früher auszuzahlen. Gründer von Billfront ist der Fintech-Veteran Nasir Zubair.

+++ Monoqi kauft Assets von MyDeco +++

Der Berliner Design-Shoppingclub Monoqi hat die verbliebenen Produktbestände des im Frühjahr 2014 gescheiterten Möbel-Marktplatzes MyDeco aus Großbritannien aufgekauft. Die URL www.mydeco.com leitet Nutzer bereits auf eine Monoqi-Page um. Bis vor Kurzem wurde der MyDeco-Traffic noch an den Möbelhändler Made.com weitergespielt. Nun will Monoqi von den MyDeco-Überresten profitieren. Dazu zählen vor allem die Produkttechnologie sowie die Kundendatenbank mitsamt E-Mail-Adressen. Monoqi war kürzlich auf den UK-Markt expandiert. [mehr dazu bei TechCrunch]

+++ Beyoncé startet veganen Lieferdienst +++

Nachdem ihr Mann Jay-Z sich vergangene Woche einen Streaming-Service kaufte, mischt sich auch Beyoncé Knowles unter die Startup-Gründer: Gemeinsam mit Trainer Marcos Borges startet sie den veganen Essenslieferdienst 22 Days Nutrition. [mehr dazu bei Time Magazine]

Weitere Promis, die in Startups investieren, in der Bildergalerie:

Zur Galerie

Ashton Kutcher ist DER Star-Investor unter den Celebritys. Mit seiner Rolle in Two and a Half Men gilt er als der bestbezahlte Sitcom-Darsteller (700.000 US-Dollar pro Episode). Seine Millionen investierte er schon in Airbnb, Skype, Spotify, Uber, Flipboard oder Fab – und in die gescheiterten deutschen Startups Amen und Gidsy. Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von TechCrunch

Bild: © panthermedia.net / Deyan Georgiev