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Nackter PR-Stunt von Transferwise

Von Richard Branson lernen heißt offensichtlich knallige PR lernen: Es ist gerade mal ein paar Tage her, da konnte das Londoner Payment-Startup Transferwise eine 25-Millionen-Dollar-Runde und den Einstieg von Unternehmerlegende Richard Branson verkünden – nun legte Transferwise einen PR-Stunt auf Londons Straßen hin, der dem extrovertierten Seriengründer Branson gefallen haben dürfte.

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In der Londoner Innenstadt, mitten im Berufsverkehr, zogen sich am Freitagmorgen die Gründer Kristo Käärmann und Taavet Hinrikus gemeinsam mit etwa 100 weiteren jungen Menschen bis auf die Unterwäsche aus. Die Idee des Flashmobs, an dem sowohl Mitarbeiter des Startups als auch engagierte Darsteller teilnahmen: Man wolle gegen die Intransparenz von Banken demonstrieren, so das Startup.

Der Vorwurf: Banken würden bei Auslandsüberweisungen horrende Gebühren verlangen und diese im Kleingedruckten verstecken. Transferwise verspricht hingegen totale Transparenz: Bei Überweisungen über das Portal werde der reale Mittelkurs verwendet, an Gebühren fielen lediglich 0,5 Prozent an.

Ein Konzept, das auch Virgin-Gründer Richard Branson überzeugte, der gemeinsam mit Facebook-Investor Peter Thiel und Index Ventures investierte. Branson selbst hat in seiner Karriere mehr als einmal bewiesen, dass er das PR-Geschäft beherrscht: Für die Fotografen posierte er als Zulu-Krieger oder im Raumanzug, er versuchte sich an einer Erdumrundung im Heißluftballon oder bretterte auf einem Panzer die New Yorker 5th Avenue herunter.

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Es scheint Spaß gemacht zu haben. Und öffentliche Aufmerksamkeit dürfte die Aktion auch gebracht haben. Ganz nach Bransons Geschmack.

Bilder: TransferWise