Gründer Thomas Jajeh

Es waren turbulente sieben Jahre für die Freelancer-Plattform Twago. Aber: Nach einer Insolvenz, einer Umfirmierung und Millionen-Runden kommt nun der Exit für das Berliner Unternehmen. Der niederländische Personaldienstleister Randstad, seit 2014 Investor von Twago, übernimmt 100 Prozent der Anteile.

Zum Kaufpreis wollte ein Sprecher von Twago auf Anfrage von Gründerszene keine Angabe machen. Die Plattform bleibt als eigenständiges Unternehmen bestehen und behält ihren Sitz in Berlin, heißt es. Gründer Thomas Jajeh wird Twago weiterhin als Geschäftsführer leiten.

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Jajeh gründete das Berliner Unternehmen 2009 gemeinsam mit Gunnar Berning und Maria Lindinger. Doch bereits drei Jahre nach dem Start kam es zur Insolvenz. Damals hieß es, die Konten eines Investors seien aufgrund einer Steuerprüfung nicht mehr zugänglich.

Im Juni 2012 firmierte Twago um, die Team2Venture GmbH wurde gegründet. Das Konzept der Freelancer-Arbeitsvermittlung blieb aber bestehen, der Marktplatz lief weiterhin unter dem Namen Twago. Damals sammelte das Unternehmen mehr als zwei Millionen Euro ein.

Twago berappelte sich: 2014 sammelte das Unternehmen eine weitere Millionensumme ein – unter anderem von Randstad. Anfang dieses Jahres übernahm Twago sogar den spanischen Wettbewerber Adtriboo.

Bild: Twago