Jorge Schura, Philip von Have und Eiso Kant (von links) lernten sich im Studium in Madrid kennen

Die Gründer von Tyba hatten große Ziele, ihre Jobplattform für Startups sollte die größte ihrer Art in Europa werden. Von Investoren gab es 3,6 Millionen Euro Risikokapital, die Bewertung lag 2014 laut TechCrunch bei 13,5 Millionen Euro. Nun hat das dänische Karrierenetzwerk Graduateland das Portal übernommen. Zum Verkaufspreis wollte Tyba auf Nachfrage von Gründerszene nichts sagen.

Bei Tyba können Startups freie Stellen veröffentlichen und Videos sowie Bilder hochladen, um den Bewerbern einen Einblick in die Arbeitsatmosphäre zu bieten. Bereits 2011 gründeten der Hamburger Philip von Have, der Spanier Jorge Schura und Eiso Kant aus den Niederlanden das Startup in Madrid, wo sich die drei während des Studiums kennengelernt hatten.

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Vor einem Jahr entschied sich das Gründerteam für einen Pivot und verlegte seinen Fokus auf ein neues Projekt. Mit Sourced wollten sie Tech-Unternehmen helfen, passende Entwickler zu finden. Im Gründerszene-Interview erzählte Gründer Philip von Have damals, ihnen sei aufgefallen, dass ihr CTO sehr erfolgreich darin gewesen sei, Techies an Bord zu holen. „Da haben wir uns gefragt, warum wir immer so schnell an Entwickler kommen und kamen mit ihm zusammen auf die Idee für Sourced.“

An Sourced bleiben die Gründer sowie das gesamte Team dran, die Idee wird weiterverfolgt. Verkauft worden sei nur die Jobplattform Tyba, heißt es.

Bild: Sourced