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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Uber bekommt Unterstützung aus der Politik

Morgen wird in Frankfurt über das Uber-Verbot verhandelt. Aus der Bundesregierung gibt es erstmals positive Signale für eine Uber-freundliche Gesetzesänderung.

Patrick Bosch kommentiert auf Facebook: „Das bringt für Uber jedenfalls einen Zeitaufschub – jetzt können sie mal zeigen, wie gut ihre Lobbyarbeit funktioniert, um bis dahin eine Gesetztesänderung durchzubekommen.“

Entrepreneurs Club Rostock schreibt dazu, ebenfalls auf Facebook: „Top! Innovation setzt sich eben doch durch!“

Christopher Hoster meint dagegen: „Da setzt sich nicht die Innovation durch, sondern die Lobbyisten.“

John Stevens kommentiert unter dem Artikel: „Ich muss sagen, dass ich mit vielen Taxifahrern kein Mitleid habe. Sie fahren über Fußgängerübergänge und unübersichtliche Kreuzungen mit vielen Fußgängern und Fahrrädern wie wild und verlangen dafür noch viel Geld. Die Mindestvoraussetzungen für die Personenbeförderung sind zwar einzuhalten, es sollte aber nicht alles verboten werden, was nicht systemkonform ist.“

Handzahme Katzen und andere Überraschungen – so war die fünfte Folge #DHDL

Thelen_WischhusenFünf Investoren auf Kuschelkurs: Für aussichtsreiche Deals kommen die Löwen den Gründern erstmals entgegen. Skizze eines unverhofft ertragreichen Abends.

Unter dem Artikel schreibt mark19: „Ich finde es nicht so toll, dass wir quasi statt der versprochenen fünf Löwen nur zwei bekommen. Nämlich Schweizer und das
Grüppchen Öger/Williams/Thelen. Mir fehlt vor allem ein Löwe, der sich auf Lizensierungen spezialisiert hat. Und einer, der den Kandidaten sagt, wie unanständig gierig die Angebote der anderen Löwen manchmal sind.“

Ähnlich sieht das Christoph Amann. Auf Facebook kommentiert er: „Hat Frau Wischhusen eigentlich schon einmal ernsthaft überlegt, bei einem Investment mitzubieten?“

Simon Krüger meint: „Fakt ist: Die Deals lohnen sich selten für die Gründer!“

Auch Robert Mekwinski schreibt, ebenfalls auf Facebook: „Das einzig Gute, das ich der Sendung abgewinnen kann, ist das Marketing für die Unternehmer, die hier versuchen Geld, einzusammeln.“

Uber-leben im Paragraphen-Dschungel – Was Deutschland von den USA lernen kann

Auch in Kalifornien stieß Uber anfangs auf heftige Gegenwehr. Doch man setzte sich mit allen Beteiligten an den Tisch. Heraus kam eine Lösung – mit klaren Regeln.

Alfred Fuhr schreibt auf Facebook: „Umgekehrt wird aber auch ein Schuh draus. Harvard hat unlängst mal aufgeschrieben was die USA von den Deutschland lernen könnten. Neben Krankenversicherung und so lästigen Dingen wie Arbeitschutzverordnungen, Verkehrssicherheit und Gesundheitsfürsorge, nicht wahr? Deutschland ist nicht die USA. Und das ist wirklich gut so.“

George Henze fragt, ebenfalls auf Facebook: „Was ist denn bitte an einem disruptiven Unternehmen wie Uber innovativ? Da sitzt Goldman Sachs mit fast grenzenlosen Budgets für Streitereien vor Gericht und Bußgeld mit im Boot. Das hat mit der eigentlichen Sharing-Economy nix zu tun.“

Unter dem Artikel schreibt Carsten Mohs: „Der entscheidende Punkt, der in Deutschland gern übersehen wird, ist, die Interessen der Bürger zu berücksichtigen. Jeder kann frei wählen, ob er bei einem Uber-Fahrer oder lieber doch bei einem Taxi einsteigt. Vor welcher Gefahr, die wir nicht selbst einschätzen können und bewusst eingehen, müssen wir bei einem Service wie Uber durch den Gesetzgeber geschützt werden?“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Uber; Vox; © panthermedia.net / Eugen Wais