Wearable

Brillen von Ubimax sollen Logistik-Unternehmen helfen

Das Bremer Startup Ubimax hat zum ersten Mal eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, erhielt es bereits im Juli sechs Millionen US-Dollar von der Private-Equity-Firma Atlantic Bridge Capital und dem US-Seriengründer Carl Westcott. Beide Geldgeber waren auch beim Münchner Augmented-Reality-Spezialisten Metaio involviert, der 2015 von Apple übernommen wurde.

Ubimax forscht an Datenbrillen, die speziell in Industrie und Logistik eingesetzt werden sollen. So können Mitarbeiter auf Brillengläsern beispielsweise Informationen über Versand und Lagerung von Waren abrufen und so effizienter arbeiten. Das Produkt namens xPick blendet dafür am oberen Rand des Brillengestells Regalnummern und Stückzahlen von Produkten ein, die Mitarbeiter für den Versand vorbereiten müssen. Gleichzeitig scannt die Brille Waren und prüft, ob bei der Verarbeitung Fehler auftreten.

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Nach Unternehmensangaben ist Ubimax in Europa derzeit Marktführer für Wearables mit Augmented-Reality-Erweiterung. Mit dem Kapital wollen die Bremer auf dem US-Markt Fuß fassen. Dort unterhält das Unternehmen bereits ein Büro, auch in Mexiko ist man präsent.

Zu den bisherigen Kunden zählen laut Unternehmen namhafte Konzerne wie DHL und Daimler. „Der Markt wächst rasant,“ ist sich Kevin Dillon von Neuinvestor Atlantic Bridge sicher. „Wir sehen eine zunehmende Anzahl an Smart Glasses und anderen Wearables, die speziell für den industriellen Einsatz entwickelt werden.“

Bild: Ubimax