Ein Beitrag von Eric Weber, Leiter und Mitgründer des HHL-Accelerators SpinLab.

Fast monatlich eröffnen neue Acceleratoren in Deutschland. Allein hierzulande durchlaufen etwa 600 Startups jedes Jahr eines solcher Programme, schätzen Experten. Bei insgesamt mehr als 40 Acceleratoren fällt es Gründern schwer, einen geeigneten zu finden – der Versuch eines möglichst vollständigen Überblicks.

Von Energie bis InsurTech – thematisch decken Acceleratoren mittlerweile die komplette Bandbreite ab. Mit den deutschlandweit sechs Social Impact Labs ist auch der Bereich Social Entrepreneurship abgedeckt. Ausgefallenere Themen gibt es ebenfalls: etwa spezialisierte Programme für Augen-relevante Innovationen, musikbezogene Geschäftsmodelle oder FoodTech.

Die Deals für die Startups sind dabei sehr unterschiedlich – sie reichen von direkten Zuschüssen (ohne Anteile) über Convertible Notes und stillen Beteiligungen bis hin zu Eigenkapital-Beteiligungen. Ein häufiges Angebot sind etwa fünf Prozent der Firmenanteile gegen circa 25.000 Euro. Auch bei Leistungen wie Mentoring oder Partnerangeboten sollten Startups genauer hinschauen, da sich diese teils deutlich unterscheiden. Gründer sollten sich sich ausführlich mit dem jeweiligen Programm befassen – und im Zweifel vorher direkt nachfragen.

Hier findet Ihr eine umfangreiche Übersicht zu den Acceleratoren.

Und so sind die Acceleratoren-Programme in Deutschland verteilt:

Die Grafik wurde von Vizzlo erstellt. Das Startup hat am Accelerator der HHL – dem Spinlab – teilgenommen.

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Bild: Getty Images / Jeffrey Coolidge; Vizzlo