Das Jahr neigt sich dem Ende zu und im Rückblick sind uns einige Unternehmer in den vergangenen Monaten besonders in Erinnerung geblieben. Ihnen haben wir eine kleine Umfrage zugeschickt. Wir wollten darin beispielsweise wissen, wer ihre Vorbilder sind, wie sie Mitarbeiter belohnen und mit welchen Methoden sie am besten entspannen.

Elias Atahi ist Mitgründer des Berliner Startups Unu. Schon als Student hat Atahi sein Unternehmen gegründet – Geld hatte er damals keins. Heute entwickelt Unu E-Roller – und wächst rasant. In diesem Jahr belegte das Startup den vierten Platz im Gründerszene Wachstums-Ranking.

Vorbild: Rocket Internet oder Tesla?

Sicherlich nicht Rocket – ich halte nichts von dem Modell, seelenlos Commerce-Produkte zu kopieren und aggressiv mit Risikokapital hoch zu skalieren. Rocket hat meiner Ansicht nach nie verstanden, was das Herz eines Unternehmens und dessen Produkt ausmacht. Das spürt man auch als Kunde oder eben auch als Mitarbeiter. Tesla ist schon eine ganz andere Hausnummer, vor der ich großen Respekt habe.

Führungsstil: Jeff Bezos oder Robert Gentz?

Brian Chesky! Eine der wenigen Führungspersönlichkeiten, die sich Kultur und Brand dick auf die Fahne schreiben.

Mitarbeitermotivation: Feel-Good-Manager oder Anteile für die Mitarbeiter?

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Essen: Foodora oder Deliveroo?

Deliveroo – siehe erste Antwort.

Marketing: Snapchat oder TV-Spot?

Die Gedanken sollten sich eher auf die Kampagne und ihre Botschaft fokussieren als auf das Medium. Snapchat ist allerdings super, um die jüngere Audience anzusprechen.

Freizeit: Netflix oder Runtastic?

Eher Richtung Runtastic. Ich bin jedoch kein Fan von Joggen, daher tendiere ich mehr zu Freeletics und Nike Training Club. Ansonsten warte ich auf die erste wirklich gute Yoga-App im Stil von Headspace.

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Geistige Fitness: Meditation oder Club-Mate

Headspace für Meditation und ich tausche Matcha-Tee gegen Zucker-Mate ein.

Finanzierung: Investorengeld oder Bootstrapping?

Bootstrappen, bis das Minimum Viable Product (MVP) steht und validiert ist. Danach Geld einsammeln und Gas geben!

Was ist dein Buchtipp für 2017?

Ich lese jeden Abend und kann keine Startup-Literatur gebrauchen, nachdem ich den ganzen Tag schon intensiv von diesem Themen umgeben war. Stattdessen empfehle ich Fiktiv-Romane, die so gar nichts mit dem Alltag zu tun haben. Ich habe vor Kurzem die „A Song of Ice and Fire“-Serie durchgelesen und verbringe die Wartezeit auf das nächste Buch mit „The Kingkiller Chronicles“.

Bild: Gründerszene / Chris Marxen