MOVU-Founders-Nicolas-Laurent-Nenad

Nicolas Bürer, Laurent Decrue und Nenad Nikolic (von links)

Auf den deutschen Markt hat sich das Schweizer Umzugs-Startup Movu bislang nicht getraut – zum Start hatte es eine Internationalisierung angekündigt. Der Hintergrund: Hierzulande kämpfen die Berliner Startups Movinga und Move24 erbittert um Marktanteile und Aufmerksamkeit.

In seinem Heimatmarkt hat sich Movu dagegen weiter ausgebreitet – und mehrmals Geld aufgenommen. Das Unternehmen stellt über seine Plattform den Kunden Umzugspartner zur Verfügung, die es zuvor geprüft hat, heißt es.

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Die Schweizer Versicherung Baloise ist von dem Konzept überzeugt und übernimmt nun das Startup, wie es in einer Mitteilung heißt. Über die Details der Übernahme haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. „Wir erwerben wertvolles Know-how für das Plattformbusiness, welches Movu aufgebaut hat“, lässt sich der CEO der Versicherung, Michael Müller, zitieren.

Mit einer weiteren Wachstumsfinanzierung im Zuge der Übernahme soll das Angebot in den kommenden Monaten ausgebaut werden, kündigt das Startup an. Es handelt sich dabei um Dienstleistungen „rund um das Thema Haus und Wohnen“. Auch nach dem Kauf soll das 2014 von Nicolas Bürer, Laurent Decrue und Nenad Nikolic gegründete Unternehmen aus Zürich eigenständig bleiben. Zu den bisherigen Investoren gehörten Ringier Digital Ventures, b-to-v und der Schweizer National-Torhüter Yann Sommer. 

Für die Baloise-Versicherung ist es ein weiterer Schritt in Richtung Startups. In Berlin baut gerade der ehemalige Lendico-Chef Christoph Samwer die Kfz-Versicherung Friday für die Baloise auf.

Bild: Movu; Infos zu den Investoren wurden ergänzt.