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Die Gründer des Urban Sports Club: Moritz Kreppel und Benjamin Roth (von links)

Als das Fitness-Startup Urban Sports Club im Dezember seinen Wettbewerber Somuchmore übernahm, erhielt es von dessen Investoren Rocket Internet und Holtzbrinck Ventures einen siebenstelligen Betrag. Nun – rund drei Monate später – gibt es wieder Geld.

Risikokapitalgeber Holtzbrinck investiert eine weitere Millionensumme in das Berliner Startup, welches seinen Mitgliedern Flatrates für Fitnessstudios, Sportkurse oder Wellnessangebote anbietet. Die genaue Höhe der Runde möchte das Startup nicht kommentieren. Andere Altinvestoren beteiligen sich nicht.

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„2016 hat sich Urban Sports Club sehr positiv entwickelt“, erklärt Mitgründer Moritz Kreppel im Gespräch mit Gründerszene die Entscheidung, wieder Geld aufzunehmen. „Wir haben im Dezember Kapital bekommen, das wir unter anderem in das Marketing investiert haben. Dadurch haben wir unsere internen Ziele massiv übertroffen.“ Wie genau diese Ziele aussahen, möchte er nicht verraten.

Mit dem frischen Kapital werde das Unternehmen sein Angebot ausbauen sowie in IT-Entwicklung und Personal investieren, so der ehemalige Berater, der das Startup gemeinsam mit Benjamin Roth 2012 gründete. Nach der Übernahme von Somuchmore werden dessen Angebote derzeit in die Plattform von Urban Sports Club integriert. Die Marke des ehemaligen Konkurrenten werde demnächst eingestellt, so Kreppel.

Seit der Gründung vor fünf Jahren hat Urban Sports Club insgesamt drei Wettbewerber übernommen. Neben Somuchmore, welches erst im Frühjahr 2015 unter das Rocket-Dach wanderte, gingen die Startups Fitengo und 99gyms an das Berliner Unternehmen.

Bild: Urban Sports Club