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Was steckt in unserer Wand? Es ist die Furcht vieler Handwerker. Man bohrt hinein, um einen Vorhang, ein Regal oder ähnliches aufzuhängen. Und man trifft, wenn es blöd läuft, eine Stromleitung. Oder, wenn es ganz blöd läuft, eine Wasserleitung. Von einem Metallpfosten oder einem Stein, der den Bohrer stumpf macht und verbiegt, ganz zu schweigen.

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Das israelische Startup Vayyar Imaging will nun seine Kunden vor solchen frustrierenden Erfahrungen bewahren. Raviv Melamed, Miri Ratner und Naftali Chayat haben ihr Unternehmen 2011 in Tel Aviv gegründet. Seitdem bringen sie verschiedene Geräte heraus, die mit 3D-Sensor-Technologie Materialien durchleuchten können.

Walabot heißt ihre Technik, die anzeigen soll, was sich bis zu zehn Zentimeter tief in einer Wand befindet. Sie soll beispielsweise Stäbe aus Metall, Stränge aus Plastik oder Holzbalken erkennen können. Bald schon wollen die Gründer ihre Technik in Europa auf den Markt bringen, ungefähr 100 Euro soll sie dann kosten. Uns haben sie bei einem Berlin-Besuch gezeigt, wie das funktionieren soll. 

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Bild: Gründerszene