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Die Urbanara-Gründer Benjamin Esser und Claire Davidson

Vor über fünf Jahren bauten Claire Davidson und Benjamin Esser den Heimtextilien-Shop Urbanara gemeinsam auf. Jetzt ziehen sich die beiden Gründer aus dem operativen Geschäft zurück, wie das Unternehmen mittteilt. „Wir haben Urbanara mit Herzblut aufgebaut und von daher fällt uns dieser Schritt selbstverständlich extrem schwer“, so Esser. Urbanara stehe so gut da wie nie zuvor: „Die Entscheidung hat nichts mit der Firma zu tun, sondern ist einzig und allein auf unvorhersehbare Entwicklungen in unserem persönlichen Umfeld zurückzuführen.“

Esser, Davidson und Martin von Wenckstern gründeten Urbanara im Jahr 2010. Ziel war es, einen Onlineshop mit eigenen Marken für Heimtextilien und Wohnaccessoires aufzubauen. Davidson war als Director Marketing and Product Development nach eigenen Angaben „für alles Schöne verantwortlich“. Der Deutsch-Bolivianer Esser leitete als CEO das Unternehmen.

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Wie es für Esser und Davidson, die auch privat ein Paar sind, nun beruflich weitergeht, wissen sie nach eigenen Angaben noch nicht. „Wir nehmen uns eine Auszeit und werden auch ein bisschen verreisen“, sagt Esser auf Nachfrage von Gründerszene. Auch danach wollten sie wieder unternehmerisch tätig sein.

Wer ihre Nachfolge bei Urbanara antritt, steht laut Esser schon fest. Der Name würde in den nächsten Monaten verkündet, so der bisherige CEO.

Urbanara hat in mehreren Finanzierungsrunden mehr als 18 Millionen Euro von diversen Investoren eingesammelt. Bekannt wurde die Firma, als sie als erstes Unternehmen auf der Crowdinvesting-Plattform Bergfürst eine Emission durchfürte. 2013 sammelte sie dort drei Millionen Euro von etwa 1.000 privaten Anlegern ein.

Heute beschäftigt das Startup mit Sitz in Berlin 73 Mitarbeiter. Es ist aktiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Großbritannien.

Bild: Urbanara