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Michel Stumpe ist CEO von Free2move.

Bei Carjump ging es Schlag auf Schlag: 2013 gegründet beteiligte sich ein Jahr später der High-Tech Gründerfonds. Im Frühjahr 2015 wurde das Berliner Startup dann an den Investor Henri Kühnert und die beiden Geschäftsführer Michel Stumpe und Fabian Kofler verkauft; im selben Jahr kamen Florian Heinemann (Project A) und Philipp Kreibohm (Home24) als Investoren hinzu. Und nur ein Jahr danach stand der zweite Exit an: Die PSA-Gruppe, zu der unter anderem die französischen Autobauer Peugeot und Citroën gehören, übernahm 82 Prozent der Anteile.

Unter dem neuen Namen Free2Move bündelt das Startup in seiner App derzeit verschiedene Fahrzeug-Sharing-Angebote – mit dabei sind unter anderem DriveNow, Car2go, Cambio oder Coup. Der Nutzer muss sich nur ein Mal bei Free2Move anmelden und kann alle Angebote der teilnehmenden Dienste nutzen. Auf einer Karte lassen sich alle in der Nähe befindlichen Angebot sehen und und auch gleich reservieren und buchen. Das Startup bekommt für die Vermittlung von Nutzern eine Provision von seinen Partnern.

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Bei dem Sharing-Angebot allein soll es allerdings nicht bleiben. Die PSA-Gruppe will Leasing-Angebote und Langzeitmieten mit in das Angebot aufnehmen. Auch neue Mobilitätsangebote wie Leih-Fahrräder sollen hinzu kommen. Daneben steht die Expansion in weitere Märkte an.

Michel Stumpe ist seit dem ersten Exit von Carjump als CEO an Bord. Im Interview verrät er, wie er den jüngsten Exit miterlebt hat, wie das Jungunternehmen im Ausland wachsen will und was das Free2move-Angebot besser machen soll als vergleichbare Apps.

Bild: Gründerszene; Der Artikel wurde nachträglich angepasst