Virtual Reality: Brille auf und los! Scale11

Die simulierte Realität

Zum Mond fliegen, neue Ecken der Welt kennenlernen oder eine Maschine von innen besichtigen – ganz nebenbei. Mit Virtual Reality ist genau das zur Wirklichkeit geworden. Seitdem im August 2012 die Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne für die VR-Gaming Brille Oculus Rift startete – die mittlerweile zu den am stärksten unterstützten Projekten der Finanzierungsplattform zählt – erfährt das Thema Virtual Reality große Aufmerksamkeit. Dank neuer Informations- und Kommunikationstechnologien kann VR nicht nur innovationsfreudige Startups und VR-Nutzer, sondern auch immer mehr Investoren überzeugen. Doch was genau bedeutet Virtual Reality eigentlich? Der Begriff beschreibt eine computergenerierte, interaktive Umgebung, mit der die Wahrnehmung und Darstellung einer Wirklichkeit simuliert werden kann, zum Beispiel mit technischen Hilfsmitteln wie speziellen Brillen.

Virtual Reality – mehr als nur Gaming

Diese komplexe Thematik nur auf wenige Anwendungsbereiche wie Gaming zu reduzieren, würde dem Potenzial nicht gerecht werden. Denn obwohl Virtual Reality stark in der Gaming-Branche mitmischt, begeistert sie auch Anbieter und Konsumenten aus anderen Bereichen, wie Business-Solutions oder Planungswesen. Was macht Virtual Reality also so beliebt?

„Eine solche universal anwendbare und akzeptierte Technologie gab es selten zuvor“, so Timon Vielhaber, CEO von World of VR. „Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Virtual Reality macht es erstmals möglich, vom Betrachter einer Situation zum Teilnehmer einer Situation zu werden.“ Vielhaber und sein Team unterstützen Kunden bei der Entwicklung individueller Virtual und Augment Reality-Lösungen im Unternehmens- und Konsumentenumfeld. Das Kölner Unternehmen vereint dabei Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen und bietet so professionelle Komplettlösungen für seine Kunden an. Neben 360°-Panorama-Anwendungen und der Entwicklung von Virtual Reality-Apps, bieten die Kölner auch die passende Hardware für Virtual-Reality-Erlebnisse – wie zum Beispiel die VRoggles.

VRoggles gewährt Einblicke in neue Welten

Die Entwicklung der Virtual Reality-Brille VRoggles wurde durch Googles Cardboard-Projekte inspiriert, geht aber über die Funktionen der Google-Brille hinaus. Die aus Pappe hergestellte Halterung ist flach zusammenfaltbar und kann so einfacher verschickt werden. Die Steuerung erfolgt nicht mehr über einen Knopf, sondern stattdessen hat die VRoggles eine Fingeröffnung, durch die auch im VR-Modus die Touch-Funktion des Smartphones verwendet werden kann.

Wie kann man eigentlich mit einem Pappkarton in andere Welten eintauchen? Dies funktioniert ganz einfach über eine der zahlreichen VR-Apps, die im App-Store heruntergeladen werden können. Der Nutzer startet diese App über sein Smartphone, legt dieses dann in die Halterung der Brille und setzt die VRoggles auf. Voilà. Durch die Linsen in der Brille wird das Bild stark vergrößert. „Die Handy-Sensoren vermitteln das ‚Mittendrin-Gefühl’“, so Vielhaber. Doch Worte können diesem Spektakel einfach nicht gerecht werden: „Es gilt immer: Ausprobieren ist besser als beschreiben.“

Virtual Reality und Business – Lösungen von eachTick

„Das VR-Erlebnis kann echte Mehrwerte liefern und Inhalte anders und stärker erlebbar machen“, so André Weinhold, CEO der eachTick GmbH. Die Kölner positionieren sich als Partner für digitale Lösungen und helfen ihren Kunden dabei, Trends nicht nur zu identifizieren, sondern selber mitzubestimmen. Deswegen bietet eachTick mit der Guided Virtual Reality Kunden eine praktische Lösung für Unternehmensbereiche wie Marketing, Sales, Projektplanung und Bildung. Ohne Vorkenntnisse können interaktive und persönlich zugeschnittene Virtual Reality-Touren mit dem Tablet oder Laptop genutzt werden. Dabei übernimmt ein persönlicher VR-Guide die Führung.

Virtual Reality: Brille auf und los! Scale11

„Besonders gefragt sind Bereiche, bei denen es hilft, Nutzern eine bessere visuelle räumliche Vorstellung zu vermitteln – wie zum Beispiel die Vorab-Visualisierung von Einrichtungsgegenständen“, so Weinhold. Damit lassen sich Prozesse etablieren, die nicht nur einfach sind, sondern auch ganz neue Möglichkeiten realisieren: Die Planung von unter anderem  Inneneinrichtungsprojekten oder komplexen Maschinen kann so deutlich einfacher gemacht werden, was sich wiederum auf die Kosteneffizienz auswirkt. Und auch zwischenmenschliche Interaktionen lassen sich neu gestalten: Zum Beispiel mit VR-Präsentationen und -Meetings für mehrere Teilnehmer gleichzeitig – und das über Kontinente hinweg.
Werden persönliche Meetings damit jetzt obsolet? Auf gar keinen Fall, meint Weinhold. „Für uns ist Virtual Reality keine Technik, die andere Ergebnisse ersetzen soll.“ Ergänzen, nicht ersetzen, ist das Motto.

MOVR bewegt seine Kunden zu Emotionen

MOVR ist ein internationales und interdisziplinär aufgestelltes Team, das seinen Kunden technische und fachliche Beratung zu Entwicklungen im Virtual Reality-Markt bietet und sie dabei unterstützt,  wertschöpfende Projekte innerhalb ihrer Unternehmen abzuleiten. Diese realisiert MOVR dann gemeinsam mit seinen Kunden. Auch für sie eröffnet Virtual Reality ganz neue Möglichkeiten: „Dadurch, dass der Nutzer nicht Betrachter, sondern Teilnehmer einer Situation ist, erlebt er eine neue Dimension von emotionaler Verbindung mit dem Inhalt“, so Folkert Schmidt.

Virtual Reality: Brille auf und los! Scale11

Machte das Internet Informationen unabhängig von Ort und Zeit verfügbar, geht Virtual Reality einen Schritt weiter, indem es Erlebnisse und Erfahrungen zu jeder Zeit an jeden Ort bringt. Doch sind wir schon bereit für eine solche bahnbrechende Technik? Schmidt sieht die Herausforderungen darin, Menschen überhaupt erst mit den neuen Möglichkeiten vertraut zu machen. Aber: „Die Chancen zur Nutzung sind branchenübergreifend – überall dort, wo Erlebnisse mit ihrer ganzen emotionalen Aufladung transportiert werden wollen, bietet sich Virtual Reality an.“

Virtual Reality auf der SCALE11

Emotionen, Erlebnisse, Informationen – genau hier setzte auch die SCALE11 an. Der Startup-Bereich der CeBIT widmete dem Thema Virtual Reality in diesem Jahr eine der insgesamt 15 Community Areas, in denen Gründer, Investoren und Interessierte zusammenkamen, um sich auszutauschen. So konnte das Thema VR aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und erörtert werden.

Wer war 2016 mit dabei? Interessierte können hier mehr über das Cluster Virtual Reality und hier mehr über die SCALE11 erfahren.

Eine unverbindliche Beratung zur SCALE11 2017 ist hier möglich.

 

 

Artikelbild: panthermedia.net/hurricanehank
Bild im Artikel: EACHTICK GMBh
Bild im Artikel: Folkert Schmidt / MOVR GmbH