buzz

Der Name ist Programm: Mit dem I.D. Buzz hat Volkswagen auf der diesjährigen Auto Show CES in Las Vegas für Aufregung gesorgt. Zwar erinnert der Kleinbus vom Design her stark an den ersten T1 aus dem Jahr 1950, doch das Zukunftsgefährt strotzt unter der Haube vor neuester Technologie – zumindest in der Theorie. Denn die Elektroautostudie soll erst 2025 auf den Markt kommen.

Bis dahin soll der Buzz nicht nur autonom fahren können, sondern binnen 30 Minuten genug Strom nachgeladen haben, um 480 Kilometer weit zu fahren, verspricht der Konzern. Das seien 80 Prozent der Akku-Leistung von insgesamt 600 Kilometern Reichweite, heißt es. Die Pläne von Volkswagen sind ambitioniert. Bislang mühen sich Fahrzeuge, Ziele zu erreichen, die weiter als 300 Kilometer entfernt sind. Für Langstrecken eignen sich E-Fahrzeuge trotz Schnellladestationen bisher kaum. Das soll sich mit dem VW Buzz ändern.

Um die Umgebung zu erkennen, sind Laser- Ultraschall-, Radarsensoren und Kameras in den Bus eingebaut. Eine Militärbasis hätte zu Erscheinungszeiten des T1 kaum besser ausgerüstet sein können. Doch im Fall des Buzz soll sich auch der Fahrer unterwegs entspannen können. Genug Platz steht dafür zumindest im Kleinbus zur Verfügung – 4,9 x 1,97 x 1,96 Meter.

Volkswagen möchte gerne Marktführer im Bereich der E-Mobilität werden. Mit der neuen Mobilitäts-Marke Moia plant der Konzern, eigene E-Shuttles zu bauen, die bald durch die Großstädte fahren und wie ein Bus unterwegs Passagiere einsammeln. Doch auch das ist bisher nur viel Buzz um ein Trend-Thema, von dem bisher nichts konkret umgesetzt wurde.

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Bild: Volkswagen