Wachstum und Skalierung von Startups - Hiscox

Was passiert, wenn Startups unkontrolliert wachsen

Die Idee wird angenommen, die Kunden kommen, alle Zeichen stehen plötzlich auf Wachstum. Mit viel Tatendrang geht es also an die Skalierung.

Doch leider fangen viele Gründer nicht erst einmal damit an, ihr Fundament zu stärken, sondern stellen übereifrig ein wackliges Etwas auf die Beine, das wirtschaftlichem Gegenwind nicht gewachsen ist. So werden immer mehr Leute eingestellt, das Startup zieht in ein hippes Büro und die Produktion wird angekurbelt. Die Entwicklung einer langfristigen Strategie bleibt bei den meisten aber auf der Strecke.

Unkontrolliertes Wachstum wirft wichtige Strukturen über den Haufen – und ein bröckelndes Business-Fundament kann fatale Folgen haben. Nicht selten stehen Gründer dann vor einem unübersichtlichen Chaos, das einmal ein marktführendes Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern werden sollte.


Der Spezialversicherer Hiscox bietet kleinen und mittleren Unternehmen Berufshaftpflichtversicherungen, die die Kosten für unbeabsichtigte und vielleicht durch Chaos bedingte Schadenfälle abdecken. Startups können so den Schutz wählen, den sie in verschiedenen Wachstumsphasen brauchen. Hier gibt es mehr Informationen!


In diesen fünf Bereichen hat die fehlende strategische Weitsicht besonders verheerende Auswirkungen.

5 Bereiche, in denen Wachstum schnell in Wildwuchs ausartet

1. Finanzen: Große Zahlen ohne Struktur

Mit der Tasche voller Wagniskapital und einem starken Fokus auf Produktentwicklung versäumen Gründer es bei der Skalierung leider manchmal, rechtzeitig finanzielle Strukturen zu etablieren. Die Folge? Keiner überblickt die Ausgaben des Unternehmens, der Jahresabschluss wird zum Desaster für die Buchhalter – und schlimmstenfalls warten Vertragspartner oder gar Mitarbeiter auf ihre Bezahlung.

Ab einer bestimmten Unternehmensgröße sollten sich Gründer also überlegen, wie sie dem komplexer werdenden Zahlungsverkehr Herr werden. Ein erster Schritt kann sein, einen CFO einzustellen, um Verantwortlichkeiten im finanziellen Bereich klar abzustecken und neue Prozesse zu etablieren.

2. CRM: Die Kunden werden vernachlässigt

Je weniger Kunden, desto persönlicher der Umgang mit ihnen. Je mehr Kunden, desto … – besser nicht. Beantworten Gründer am Anfang die ein oder andere Anfrage selbst, muss mit steigenden Kundenzahlen ein eingespieltes Kundenservice- und Sales-Team an den Start gehen. Und das braucht ein System, das Kommunikation, Lead-Management & Co. automatisiert und vereinfacht.

Doch zu viele Gründer sparen an der falschen Stelle, nämlich beim CRM-Tool. Die Folge? Die Stammkundschaft fühlt sich vernachlässigt, neue Kunden ärgern sich über unzuverlässige Kommunikation, und die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden abspringen, wird höher.


Durch eine interne Kommunikationslücke kam es zu einem finanziellen Schaden beim Kunden? Die Berufshaftpflichtversicherung bringt finanzielle Sicherheit in die Geschäftsbeziehungen zwischen Startups und ihrer Kundschaft.


3. IT: Alles skaliert – nur die Programme nicht

Wenn der plötzliche Erfolg kommt, der Kundenservice in der händischen Beantwortung von E-Mails versinkt, das Sales-Team an Excel-Tabellen verzweifelt und die Marketing-Abteilung schlecht getaktete Kampagnen produziert, sind die nötigen Tools längst überfällig. Gründer, die erst dann reagieren, wenn das Chaos bereits ausgebrochen ist, verschwenden wertvolle Zeit damit, ihre Prozesse gerade zu ziehen – anstatt das Startup-Wachstum wirksam voranzutreiben.

Um das Firmenwachstum zu meistern und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein, sollten sich Startups frühzeitig Gedanken über ihre IT-Landschaft und deren Skalierbarkeit machen. Denn wer technologisch hinterherhinkt, landet in der Digitalwirtschaft auf dem letzten Platz.

4. HR: Mehr Mitarbeiter, weniger Qualität

Diese ganzen neuen Gesichter kenne ich alle nicht“ ist wohl der Standardsatz in stark skalierenden Startups. Einige verzeichnen einen Mitarbeiteranstieg von über 50 Leuten pro Jahr, und bei permanent steigenden Kollegenzahlen kommen viele einfach nicht mehr mit.

Das Problem daran?

Der anfängliche Team Spirit bleibt auf der Strecke und die Motivation leidet. Zuständigkeitsbereiche verschmelzen unbemerkt. Mitarbeiter müssen immer mehr Personalverantwortung übernehmen, für die sie möglicherweise gar nicht ausgebildet sind. Aufgaben bleiben liegen, werden schlechter bearbeitet oder werden sofort abgewälzt. Und all das hat zur Folge, dass die Qualität und Professionalität abnimmt.

Um das zu vermeiden, müssen Gründer von Anfang an feste Personalstrukturen einführen – auch wenn es bei einem kleinen Team noch unnütz erscheint.


Hier können sich Gründer für den Fall absichern, wenn sie mit einem Projekt in Verzug geraten oder eine mangelhafte Leistung erbracht haben.


5. Interne Kommunikation: Verluste durch getrennte Bereiche

Nicht nur der Teamgeist leidet unter mangelnder Kommunikation zwischen Kollegen. Sind Abteilungen untereinander schlecht verknüpft, können Gründern große Umsätze durch die Lappen gehen. Beispielsweise stehen nur die wenigsten Sales-Teams in engem Kontakt mit ihren Kollegen aus der Marketing-Abteilung. So gehen Startups im Nu zahlreiche Leads verloren.

Mit einem abteilungsübergreifenden Tool wäre es ganz einfach, Leads von einer zur nächsten Abteilung zu schleusen – und so kontrolliert den Umsatz anzukurbeln.

Sicherheit, die mitwächst

Um bedenkenlos zu skalieren, sollten Gründer den für ihr Startup passenden Versicherungsschutz wählen. Die Berufshaftpflichtversicherung von Hiscox kann nach dem Baukastenprinzip individuell zusammengestellt werden. Die Versicherungsleistung wird auf die speziellen Tätigkeiten und die Betriebsgröße des Startups zugeschnitten – und wächst mit. So sind Gründer weder über- noch unterversichert und können sich voll und ganz auf das Unternehmenswachstum konzentrieren.

Hier gibt es mehr Informationen zu Hiscox Berufshaftpflichtversicherungen!

 

 

Artikelbild: Julia Elisa/EyeEm