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Schon klar. Ein Vergnügen ist das nicht. Ausgerechnet am freien Sonntag sollen wir in eine verstaubte, miefige Schule in der Nachbarschaft gehen, einem müden Wahlhelfer den Pass vorzeigen, um dann Kreuzchen auf dem Wahlzettel zu machen. Aber es geht auch anders. Denn am Wahlsonntag, am 24. September, haben wir und ihr bestimmt auch schon etwas Besseres vor.

Wir von Gründerszene möchten jedenfalls, dass trotzdem möglichst viele Menschen wählen. Denn gerade in diesen turbulenten und hochpolitischen Zeiten ist es wichtig, sich am demokratischen Prozess zu beteiligen. Deshalb unterstützen wir die Briefwahlinitiative „Sonntag hab ich was Besseres vor“. Wem ein Kreuz in vier Jahren zu wenig ist, der kann sich übrigens auch den Rest der Zeit in Parteien und Organisationen politisch engagieren.

Aber jetzt geht es erstmal darum, bei der Bundestagswahl 2017 mitzumachen. Die Unterlagen zur Briefwahl zu beantragen, ist ganz einfach. Wie es funktioniert und was man tun muss, um eine gültige Stimme per Post abzugeben, wird auf der Website der Initiative, der Facebookseite, auf Instagram und Twitter erklärt. Die Macher der Aktion gehören übrigens keiner Partei an und haben sich lediglich zum Ziel gesetzt, die Briefwahl populärer zu machen. Da schließen wir uns gerne an. Bei der Bundestagswahl 2013 haben 28,5 Prozent, also 18 Millionen Deutsche, darauf verzichtet, ihre Stimme abzugeben.

Seine Stimme kann man übrigens auch aus dem Ausland abgeben und der Brief mit den Kreuzchen kostet kein Porto. Also wir bei Gründerszene haben am 24. September jedenfalls tatsächlich Besseres zu tun, als in die Grundschule um die Ecke zu gehen: Netflix, Fußball spielen, im Park grillen, mit Freunden chillen, mit dem Nachwuchs auf den Spielplatz gehen, nach den neusten Stories über Startups suchen – aber unsere Stimme geben wir trotzdem ab. Per Briefwahl. Seid auch dabei! In die Grundschule in der Nachbarschaft dürft ihr natürlich auch gerne gehen.