Guten Morgen am Montag! Am Wochenende ging vielerorts die Arbeit in der Startup-Welt weiter.

Das Top-Thema:

Zello ist die App der Stunde in den USA. Mit der Walkie-Talkie-App können sich Betroffene in Katastrophensituationen in offenen Chatkanälen verständigen und sowohl bei Hurrikan Harvey in Puerto Rico und Texas als auch nun bei Irma in Florida haben Hunderttausende neue User die App heruntergeladen. Seit letzten Montag seien sechs Millionen neue Nutzer hinzugekommen, berichtet BuzzFeed News. Gründer Alexei Gavrilov stellt jedoch klar, dass es auf jeden Fall auch eine Internetverbindung brauche, die Software also keine regulären Funkgeräte ersetzt. Die App ist für private User kostenlos, das  Businessmodell des Unternehmens baut auf derzeit rund 1.000 Firmenkunden. [Mehr bei recode, weitere Alternativen bei BuzzFeed]

Auf Gründerszene schauen wir heute darauf, welche Werte Startups ihren Mitarbeitern mitgeben. Die Webseite Culture Codes sammelt Richtlinien von Konzernen wie McDonald’s, Etsy oder LinkedIn. Wir stellen einige weitere vor. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier sind weitere Schlagzeilen der letzten Tage und aus der deutschen Nacht:

Linxo sammelt 24 Millionen Dollar ein und erregt damit sogar Aufsehen in US-Startupmedien. Das französische Unternehmen hilft – ähnlich wie Mint in den USA – seinen Usern dabei, mehrere Bankkonten in einer App zusammenzubringen. [Mehr bei TechCrunch]

Grubhub streitet weiter vor Gericht, ob seine Lieferfahrer selbstständig oder angestellt sind. Diese Woche wird vermutlich eine Einigung erzielt werden, die dann auch Auswirkungen auf ähnliche Dienste wie Uber, Lyft oder DoorDash haben könnte. [Mehr bei TechCrunch]

Walmart und Co. haben zwar in ihren Warenhäusern Probleme, können online aber ihre Umsätze gehörig steigern. Walmart habe online im zweiten Quartal 2017 um 60 Prozent zulegen können, Lowe’s um 43 Prozent, Target meldet ein Plus von 32 Prozent. [Mehr bei Venture Beat]

Amazon hat letzte Woche mit seiner Ankündigung eines zweiten Hauptquartiers für Schlagzeilen gesorgt und die Spekulationen darüber, wo der Versand-Gigant die Zelte aufschlägt nehmen kein Ende. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten zählt recode Austin, Denver und Chicago, räumt aber ein, dass angesichts der US-Einwanderungspolitik eine andere Alternative noch sinnvoller sein könnte: Kanada. [mehr bei recode]

Auf Gründerszene hat euch am Wochenende die Idee von Clevershuttle besonders interessiert. Mitgründer Bruno Ginnuth hat uns im Interview erklärt, wie sich sein Unternehmen auf dem Taxi-Ridesharing-Markt behaupten will. [Mehr bei Gründerszene]

Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild:  Chip Somodevilla/Getty Images

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