Büros wie das von Gründerszene seien der Grund, warum er sein Geschäft betreibe, sagt Dan Zakai. Die Redaktion in Berlin-Mitte ließ den CEO und Co-Gründer von Mindspace beim Besuch am vergangenen Freitag unbeeindruckt zurück. Vor allem im Vergleich zu den sorgfältig designten, ästhetisch ansprechenden Coworking-Räumen, die sein Startup in der nicht weit entfernten Friedrichstraße betreibt. „Wir haben sogar ein internes Design-Team“, sagt Zakai. Er hat Mindspace, Anbieter hochklassiger Coworking-Spaces, die Kunden inspirieren sollen, 2014 in Tel Aviv mitgegründet.

Mit Gründerszene sprach Zakai darüber, was sein Startup nun vor hat, sieben Monate nachdem es 15 Millionen US-Dollar von privaten Investoren eingesammelt hat. Gerade sei man etwa auf der Suche nach geeigneten US-Städten für eine Expansion, sagt der CEO, auch wenn er nicht verraten will, welche genau in der engeren Auswahl sind.

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Für Deutschland plant Mindspace laut seinem Co-Gründer drei neue Coworking-Spaces, was die Zahl der Locations auf sechs erhöht. Derzeit ist das Startup in Berlin, Hamburg und München aktiv. Die neuen Standorte – einer davon am Salvatorplatz in München mit 2200 Quadratmetern auf vier Etagen, Eröffnung Ende 2017 – seien bereits so gut wie ausgebucht.

„Der deutsche Coworking-Markt hat enormes Potenzial“, sagt Zakai. „Das vergangene Jahr war phänomenal für Mindspace und unsere Communities sowohl in Berlin als auch in Hamburg.“ In München gehen die Preise bei 450 Euro im Monat los, in Berlin kostet ein Schreibtischplatz im Großraum monatlich 350 Euro.

Einer von Mindspaces größten Konkurrenten im Coworking-Bereich ist WeWork. 2010 in den USA gegründet. Vergangene Woche sicherte sich das Startup eine Finanzierung von 760 Millionen US-Dollar in der Series G. Damit steigt die Unternehemnsbewertung auf 20 Milliarden US-Dollar.

WeWork hat Standorte in Berlin, Frankfurt und Hamburg, international ist das Startup in mehr Städten aktiv als Mindspace. Beide Firmen werben damit, dass sie Büroplätze an bekannte Firmen wie Spotify oder Samsung vermieten.

Bild: Mindspace