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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„Wenn man scheitert, ist man sich Spott und Häme sicher“

Er habe ja Erfahrung mit dem Scheitern – dieser „dümmliche Zwischenruf“ im NRW-Landtag bringt Christian Lindner in Gang. Es folgt eine sehenswerte Wutrede.

Wolfgang Schlunder kommentierte auf Facebook: „Ob man den Lindner mag oder nicht, was er da losgelassen hat, entspricht der traurigen Wahrheit. Wer sich schon mal selbständig gemacht hat (ich auch schon mal) und sogar durch Fremdverschulden gescheitert ist, der muss sich der Häme anderer aussetzten. Das ist unser Land. Herr Lindner, diese Rede war genau auf dem Punkt. Danke.“

Auch auf Facebook schreibt Christian Kroenert: „Als Insolvenzverwalter kann ich bestätigen, dass Grund von Unternehmensinsolvenzen meist verschiedene Fehler des Managements sind. Mir aber anzumaßen, ich hätte die Fehler nicht gemacht, wäre schlicht ignorante Überheblichkeit. Insbesondere bei Gründern gilt: Aus Fehlern lernt man. Übersetzt ins Wirtschaftsdeutsch: Ein Unternehmer ohne Insolvenzverfahren ist kein Unternehmer!“

Axel kommentiert unter dem Artikel: „Mit der Aussage liegt er goldrichtig, nur wer transportiert denn in Zukunft solche Anliegen im Bund mal weiter?
Überall wird nur noch Umverteilung gewählt, besonders bei den jungen Menschen. Versucht doch mal rauszufinden woran es liegt, dass selbst Gründer/Junge Absolventen im Schnitt lieber links-grün votieren anstatt für eine wirtschaftsfreundlichere Politik, die ihnen eine Zukunft garantieren könnte.“

Google und Uber – droht das Ende einer besonderen Beziehung?

Google ist einer der größten Uber-Investoren und galt lange als Exit-Kandidat für das Mobilitäts-Startup. Doch nun scheinen sich die beiden Unternehmen voneinander zu entfernen.

Auf Facebook kommentiert Stevo Gonzales: „Den Marktwert von Uber durch angebliche Eigenentwicklung drücken, damit das Exitangebot günstiger wird. Ist doch eine gute Strategie…“

Armin Kraft schreibt ebenfalls auf Facebook: „Google hat einfach nur erkannt – wenn auch spät -, dass das Uber-Geschäftsmodell – sollte es einmal funktionieren – nur Uber nützt…“

Auch auf Facebook schreibt Manuel Brun: „’Google Now integriert Lyft und nicht Uber‘: Aber dafür ist Uber in der nativen GoogleMaps-Karte drin, welche viel öfters genutzt wird. Hat vielleicht ja auch API-Gründe. Sehe das nicht so schlimm.“

Warum sich Peter Schaar von Facebook verabschiedet

Die seit ein paar Tagen geltenden neuen Datenschutzregeln haben bei einigen Facebook-Nutzern das Fass zum Überlaufen gebracht. Ex-Bundesdatenschützer Schaar spricht von „vollständiger Überwachung“.

Auf Facebook kommentiert Michael Bolte: „Wann haben jemals private Unternehmen jemandem etwas getan? Vielmehr sollte man den Staat im Auge behalten. Und gerade hier hilft Facebook bei der Verbreitung von Informationen. Dass das Politikern nicht gefällt, überrascht nicht!“

Vladimir Kusnezow schreibt auf Facebook: „Aus Sicht eines Unternehmers sind die neuen Richtlinie vollkommen verständlich. Nicht nur im Bezug auf Werbung, sondern auch durch Zukauf anderer Unternehmen, kann es nicht sein, dass diese Daten nicht miteinander verknüpft werden. Klar ist das nicht ganz sauber, was die Überwachung angeht. Aber seien wir ehrlich, da haben wir ganz andere Sorgen als Facebook.“

Ebenfalls auf Facebook schreibt Antonio Pelivan: „Das was ich gerade da oben gelesen habe, habe ich schon immer bei Facebook gelesen… Was hat sich am Datenschutz geändert? Die Schriftart? Die Schriftgröße? Die Satzzeichen oder der Satzbau vielleicht? Wer hat etwas zu verstecken? Auch im Internetlosenzeitalter hat man Informationen rausgefunden. Wo liegt also das Problem?“

Bilder von oben nach unten: FDP, © panthermedia.net / Jiri Moucka, NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von boellstiftung