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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

US-Startup kauft 93 Jahre alte Fabrik in Thüringen – für 100 Millionen Dollar

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1920 wird in einer deutschen Kleinstadt eine Fabrik für Rasierklingen gegründet. 2014 wird sie von einem US-Startup für 100 Millionen US-Dollar gekauft. Wie bitte?

Dgiebe kommentiert: „Sehr gut. Ich hoffe sie kennen sich auch mit deutschem Arbeitsrecht aus. Zumindest können Sie sich jetzt auch mit ‚Made in Germany‘ betiteln.“

Nils Dreyer merkt auf Facebook an: „Schade, dass es in Deutschland keine Gründer-Investoren-Teams gibt, die den Mut hätten, einen solchen Deal zu machen.“

Und Bruno Böhm fürchtet: „Ich höre immer Disrupt und denke: Hoffentlich verdienen später auch die Mitarbeiter noch was und nicht nur die Kapitalgeber.“

 

Studie: Startups sterben jung

Jedes zweite Startup schließt seine Toren, bevor es ein Kapital in Höhe von bis zu einer Million US-Dollar erhalten hat. Das besagt eine neue Studie des Analyseunternehmens CB Insights.

Bernd Hellmuth schreibt auf Facebook: „Was sollen diese Zahlen denn? Wer außerhalb der Startup-Welt eine Firma gründet, wird niemals ein Million-Dollar-Invest bekommen! Und da hustet auch keiner danach, wenn dieses ‚Startup‘ dann zu macht. Manchmal denke ich: Leute, grounded euch mal wieder.“

Boris Zander dazu: „Und es interessiert auch niemanden, wenn ein ‚Startup‘ ohne Investment überlebt. Manchmal bekommt man den Eindruck, die unternehmerische Leistung besteht nicht mehr in der Entwicklung eines profitablen Unternehmens mit sicheren Jobs – sondern welchem Investor man mit blumigen Businessplänen eine möglichst hohe Summe aus dem Kreuz leiert.“

 

Ein Benchmark für Deutschlands Startup-Ökosystem

Was funktioniert, was funktioniert nicht in der deutschen Gründerszene? Der Startup-Ökosystem-Benchmark 2014 will das herausfinden. Bitte teilnehmen!

Joerg Schnurre merkt auf Facebook an: „Leider geht es nur um Startups, die schon finanziert, gegründet und im Tagesgeschäft tätig sind. Das blendet die Frage aus, warum viele Startups noch nicht gegründet haben. Und das führt zu einem Aspekt, der noch nicht funktioniert in der Startup-Szene: Die Risikofinanzierung – ergo Early-Seed!“

 

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?