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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Was die deutsche Startupszene vom Hauptstadt-Hype hält

HypeMuss es immer Berlin sein? Der Milliarden-Exit von TeamViewer hat den Blick aufs platte Land gelenkt, wo die heimlichen Helden der Szene zu Hause sein sollen.

Unter dem Artikel schreibt Daniel: „Warum sollte der Standort etwas an der Innovativität und am Können der Unternehmer ändern? Der Standort eines innovativen Unternehmens ist nahezu unbedeutend.“

Dazu meint Alexander Kölpin: „Man kann gute Firmen überall gründen, auch in den USA muss man dazu nicht ins Valley gehen. Aber man kann.“

Thor Sten kommentiert auf Facebook: „Ich empfinde die Berliner Szene eher als ‚impulsiven Mikrokosmos‘, in dem es zwar wirklich sehr sehr gute Ideen und auch oftmals gute Umsetzungen gibt, die allerdings von VCs genauer durchleuchtet werden sollten, da sie oftmals nur eine geringe Halbwertzeit haben.“

Mathias Teißen fragt ebenda: „Kann man überhaupt noch vom Berliner Hype reden? Sind Köln oder Hamburg derzeit nicht viel ‚gehypter‘?“

Deutsche Post versucht sich an WhatsApp-Alternative mit Snapchat-Feature

Deutsche PostDie Deutsche Post launcht eine eigene Messenger-App. Der Dienst will mit mehr Sicherheit und besserer Privatsphäre punkten. Aber kommt er nicht viel zu spät?

Christof Steinke meint: „Wow, die Post bringt zur passenden Zeit ein digitales Produkt auf den Markt. Ich bin echt überrascht – und gespannt, ob sie in der Lage sind, die entsprechenden Zielgruppen zu erreichen (…und misstrauisch, ob die NSA da nicht trotzdem einen Abzweig ans Kabel bekommt).“

Yannick Leipold hingegen schreibt auf Facebook: „Sinnloses Produkt der Post. Wird in wenigen Monaten wieder eingestellt…“

Florian Held kündigt ebenda an: „Wenn die App der Deutschen Post gratis ist, werde ich umsteigen!“

Ronny Brünner hat ganz andere Pläne: „Messaging-Apps kann man nicht genug haben. Ich arbeite beispielsweise gerade an einer Messaging-App für mein Klo. Immer wenn Kacke drin liegt schickt es mir ein ‚Yo, Digger‘. Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Euro steht.“

Berlin verbietet Uber

UberDie Berliner Verwaltung gibt dem Druck der Taxiverbände nach und untersagt Uber den Betrieb. Das US-Unternehmen kündigt an, Widerspruch einzulegen.

Bernd Hellmuth schreibt dazu auf Facebook: „Uber sollte einfach eine Personen-Insassenversicherung für die Fahrer anbieten. Dann ist das Konzept tragfähig. Bis dahin sind Verbote absolut nachvollziehbar.“

Patrick Spitzner ist anderer Meinung. Er kommentiert: „Wenn ich mich als Privatperson von anderen Privatpersonen mitnehmen und denen dafür ein paar Krümel da lassen will, dann tue ich das. Sollen sich die Taxen halt etwas einfallen lassen, zum Beispiel angepasste Preise für Vielnutzer, Flatrates oder ähnliches.“

Ebenfalls auf Facebook poltert Kater Mikesch: „Bevor ich mich in eine versiffte, stinkende und uralte Troschke setze fahre ich lieber mit den Öffentlichen.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von pj_vanf;  panthermedia.net/Wolfgang Ludwig; Uber