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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Keine Angst vor „Datenautobahnen“

Datenautobahn

Es herrscht Verzweiflung: Die große Koalition siedelt das Thema Internet beim Verkehrsministerium an! Warum die Digitalwirtschaft dennoch Grund zu hoffen hat.

Björn Waide meint dazu : „Bei aller Nicht-Liebe zur neuen Koalition sollte man der Fairness halber erwähnen, dass offensichtlich die ausgewiesene Netzexpertin Dorothee Bär als Staatssekretärin ins Verkehrsministerium wechselt. So wenig Beachtung wie suggeriert kann das Thema also nicht haben. Ich finde es überdies begrüßenswert, wenn an einer der Schwachstellen, der mäßig ausgebauten Internetinfrastruktur, endlich Fortschritte erfolgten. Sie ist Grundvoraussetzung für den digitalen Wandel.“

Roberto Signore kommentiert auf Facebook den thematisch verwandten Artikel Bundestag bekommt erstmals einen festen Internetausschuss: „Warum habe ich mich nicht gewundert, als ich versehentlich Internetanschluss gelesen habe?“

„Es gibt weltweit nur drei Internet-Firmen: Amazon, Alibaba und uns“

Oliver Samwer Idealab 2013

Der Rocket-Mann für die starken Sprüche legt nach: Oliver Samwer sieht seinen Inkubator auf Augenhöhe mit den E-Commerce-Riesen Amazon und Alibaba.

Roland H. ist der Meinung: „70 Prozent werden online bestellt. Spätestens dann müssten wohl spezielle Straßen für all die Lieferfahrzeuge gebaut werden. – Ach ja, die Rettung: Lieferung per Drohnen!“

Peter schreibt dazu:  „Schon einmal daran gedacht, dass dann im gleichen Zuge der entsprechende Verkehr der Konsumenten weg fällt, oder zumindest stark zurückgeht? Es ist effizienter wenn ein Postauto zu zehn Leuten fährt, die im Umkreis von einem Kilometer leben, als wenn zehn Leute in die Innenstadt fahren.“

Auf Facebook meint Christian Wendler: „Was ich mich schon lange frage: Muss man so sein, um so erfolgreich zu werden? Oder wird man so, wenn man so erfolgreich ist? Wäre interessant zu wissen – für die eigene Planung.“

„Jeder, der Russisch kann, sollte dort arbeiten oder gründen.“

Maelle Gavet CEO Ozon

Maelle Gavet ist Chefin von Russlands Amazon. Eine Herausforderung für ihren Onlinehändler Ozon: Viele Russen wollen bar zahlen. Wie Gavet das Problem löst.

Bruno Böhm merkt auf Facebook an: „Man sollte sich mal klar machen, was die totale Digitalisierung der Währung bewirkt: Totale Transparenz – bis hin zur möglichen Entmündigung. (Das passiert dann, wenn) –  wie vielleicht in Schweden – Bargeld ganz abgeschafft wird. Sperrt dann jemand deine Kreditkarte, bist du total handlungsunfähig.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?