Die Geschäftsführer Whatchado: Ali Mahlodji, Lucanus Polagnoli (CFO) und Jubin Honarfar (CEO)

Whatchado hat zwei österreichischen Traditionsunternehmen als Investoren gewonnen: Evva, ein Hersteller für Sicherheitsschlösser, und der Baustellen-Ausrüster Umdasch investieren insgesamt 2,5 Millionen Euro in das Wiener HR-Startup.

Auf Whatchado berichten Arbeitnehmer, Selbständige und Politiker über ihre Jobs und ihre Biografie. Jeder, egal, ob Busfahrer oder Bundespräsidenten, kann auf der Plattform über seinen Job berichten. In kurzen Videos beantworten die Video-Teilnehmer sieben Fragen: Was steht auf Deiner Visitenkarte? Wie ist Dein Werdegang? Worum geht es in Deinem Beruf? Ginge Dein Beruf auch ohne Deinen Werdegang? Was ist das Coolste an Deinem Beruf? Was ist die Einschränkung an Deinem Beruf? Drei Ratschläge an Dein 14-jähriges Ich?

Das Ziel: „Eine Hilfestellung für junge Leute auf der Suche nach dem Traumjob“, sagt Kambis Kohansal Vajargah, der das Startup gemeinsam mit Ali Mahlodji, Jubin Honarfar, Stefan Patak und Manuel Bovio vor vier Jahren gründete.

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Große Kunden wie die Deutsche Telekom, McDonald’s, BMW oder Ärzte ohne Grenzen zahlen Geld an Whatchado, um sich auf der Plattform zu präsentieren. Unternehmensangaben zufolge gibt es rund 5.000 Video-Interviews von mehr als 250 Arbeitgebern auf der Seite. Whatchado ist in Deutschland, Italien und in der Schweiz aktiv und hat nach eigenen Angaben seit Ende 2015 einen positiven Cash-Flow.

Das eingesammelte Geld will Whatchado vor allem in die Optimierung des Produkts stecken: „Wir investieren massiv in die Expansion der Plattform und der Apps und werden weitere Lösungen entwickeln, die auf die Bedürfnisse unserer User zugeschnitten sind“, sagt Jubin Honarfar, CEO von Whatchado. Zu den Altinvestoren von Whatchado zählen auch die Business Angels Johann Hansmann, der auch Runtastic mit angeschoben hat, und die ehemalige Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Brigitte Ederer. Das Startup beschäftigt rund 50 Mitarbeiter.

Whatchado: Wie dieser Gründer das Wikipedia der Lebensläufe bauen will

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Flüchtling, Schulabbrecher, Gründer: Ali Mahlodji hat das Recruiting-Startup Whatchado aufgebaut. Nun gibt es Geld von österreichischen Wirtschafts-Promis.

Bild: Watchado