Selfie

Verboten! Mit dieser Illustration erklärt Bumble seinen Nutzern, was geht – und was nicht.

Ja, diese Dating-Apps sind schon eine praktische Sache. Es gibt langweiligere Beschäftigungen mit dem Smartphone, auch wenn man es gerade gar nicht auf einen neuen Lover abgesehen hat. Vielleicht gäbe es einen noch attraktiveren Partner als den, den man gerade hat. Oder es ist etwas langweilig so alleine auf Geschäftsreise in einer anderen Stadt. Ein Grund, mal kurz durch ein paar Profile zu browsen, findet sich eigentlich immer.

Oft eine Spur zu angriffslustig

Doch viele Frauen fühlen sich nicht so richtig wohl auf den digitalen Anbahnungsportalen. Einige werden mit Kontaktanfragen regelrecht überschüttet. Anderen gefällt es nicht, wie Männer in den Chats agieren. Oft sind sie eine Spur zu angriffslustig. Die Dating-App Bumble will hier Abhilfe schaffen. Mit einer einfachen Regel. Hier dürfen nur die Frauen die erste Textnachricht schreiben, wenn es ein Match gegeben hat. Das ist doch mal eine Ansage. Und vielen Frauen scheint das zu gefallen.

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Das Rennen um die anständigste Dating-Plattform ist also eröffnet. Und Bumble legt nach. Mit noch mehr Regeln. Unter dem Motto  „No More Mirror Selfies. You’re Welcome, Folks!“ verbieten die Macher jetzt Spiegel-Selfies. Sie seien laut Aussage von Bumble sowieso selten erfolgreich bei der Partnersuche. Die meisten Nutzer würden sie nach links wischen – raus, aus, kein Date. Der Blogeintrag ist derzeit leider nicht mehr aufrufbar. Überlastung?

Es droht der Ausschluss

Verboten sind ab sofort auch Fotos, auf denen Kinder alleine zu sehen sind, Fotos in Unterwäsche, Fotos auf denen Gesichter nicht zu erkennen sind und Bikinifotos, die nicht am Strand oder am Pool aufgenommen wurden. Bei wiederholtem Verstoß droht den Nutzern ein Ausschluss von der Plattform.

Bumble will mit diesen Vorschriften laut eigener Aussage eine „freundlichere Atmosphäre“ für seine Kunden schaffen. Es solle hier möglichst so zugehen, wie im normalen Leben. Die 27-jährige Whitney Wolfe hat Bumble gegründet. Sie war auch von Anfang an bei Tinder dabei, verließ das Startup 2014 jedoch im Streit. Später klagte sie gegen ihr Startup – wegen sexueller Belästigung.

Und so sehen die Verbotsbeschilderungen von Bumble aus:

Kinder
Nackt
Spiegel

Fotos: Bumble