Twitter-CEO Dick Costolo

Die wichtigsten Tech- und Startup-News der Nacht

Während Europa schläft, läuft die Tech-Branche an der US-Westküste auf Hochtouren.

Spekulationen um Twitter

Durch die vertrauliche Anmeldung des Börsengangs sind kaum Unternehmenszahlen von Twitter bekannt. Umso mehr wird deshalb spekuliert. So habe das Microblogging-Service etwa mit entschleunigtem Wachstum und inaktiven Nutzern zu kämpfen. Eine vage Bewertung besagt, dass Twitter rund 15,5 Milliarden US-Dollar wert sein könnte. [mehr dazu bei AllThingsD und Fortune]

Was Silicon Valley über die NSA denkt

Der NSA-Skandal bewegt seit Wochen die Branche, und Tech-Blogger und Investor nutzte bei der TechCrunch Disrupt vergangene Woche die Gelegenheit, Meinungen einzuholen. Die Reaktionen darauf waren unterschiedlich – von unbeeindruckt (Kleiner Perkins-Partner John Doerr), über zurückhaltend (Investor Ron Conway) bis offen verärgert (Mark Zuckerberg). Indes besagt ein aktueller Bericht, dass die Aufdeckungen rund um die NSA den großen Internetkonzernen und Anbietern von Cloud Services kaum geschadet haben.  [mehr dazu bei TechCrunch und Reuters]

Wie vielfältig ist die Gründerszene wirklich?

Die Gründerszene in Silicon Valley gilt als offen für alle, unabhängig von Herkunft, sozialem und kulturellem Hintergrund und Ausbildung. Bei genauerem Hinsehen wirkt die Community jedoch wenig multikulturell. Der typische Gründer ist männlich, weiß, hat bereits Konzernerfahrung und Stanford, Harvard oder das MIT besucht.  [mehr dazu bei Reuters]

Startup Dream Team beherbergt 18 Jungunternehmer

Wer ohne Kontakte und Erfahrung nach San Francisco oder Silicon Valley reist, braucht Unterstützung. Diese will das „Startup Dream Team“ mit einem neun-wöchigem Programm anbieten. Über einen Bewerbungsprozess werden 18 Personen ausgewählt, die in dem Haus leben und sich bei Workshops und exklusiven Events vernetzen dürfen. Gezahlt wird nur die Miete. [mehr dazu bei PandoDaily]

Evan Williams verteidigt Medium

Die Blogger-Plattform Medium hat sich in den vergangenen Wochen durch kontroverse Inhalte (wie etwa der San Francisco-Hassartikel) einen schlechten Ruf eingeholt. Gründer Evan Williams verteigt sein Service, das bisher als eine exklusive Autorencommunity dargestellt wurde: Es werde überall im Netz Negatives geschrieben, so auch auf seinem Portal.  [mehr dazu bei TechCrunch]

Bild: NamensnennungKeine Bearbeitung Bestimmte Rechte vorbehalten von University of Michigan’s Ford School

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