Bulle und Bär vor der Börse

Bullen- oder Bärenmarkt: Was haltet Ihr von den Plänen eines neuen Neuen Marktes?

Ein neues Tech-Segment – gute Idee oder Wahlkampfblabla?

Die New Economy endete für viele im Desaster: Kurse schmierten ab, Unternehmen mussten schließen, 2003 machte auch der Neue Markt dicht, das Segment der Deutschen Börse, in dem sechs Jahr lange innovative Tech-Unternehmen gehandelt wurden. Zwischenzeitlich sehr erfolgreich: Allein im Jahr 2000 gingen 140 Unternehmen an die Börse.

Nun arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium nach Informationen des Handelsblatts an einer Neuauflage, um Startups und VCs eine weitere Exit-Möglichkeit zu schaffen.

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Der Bundesverband Deutscher Startups fordert schon länger ein entsprechendes Segment. Im Juni soll sich der Verband mit Vertretern des Ministeriums sowie der Börse getroffen und erste Gespräche geführt haben. Wirtschaftsminister Rösler (FDP) habe sich zudem bereits mit dem Chef der Deutschen Börse, Reto Francioni, getroffen. Die Börse stehe den Plänen „sehr positiv“ gegenüber, zitiert das Handelsblatt Finanzkreise. Der Bundesverband Deutscher Startups hofft, dass das neue Börsensegment bereits Mitte kommenden Jahres starten kann.

Was haltet Ihr von der Idee? Glaubt Ihr an die Umsetzung? Ist es nur Wahlkampf von Philipp Rösler, der in den vergangenen Wochen vom Valley bis nach Israel und zu zig Internetfirmen in Deutschland gereist ist? Würde ein neues Börsensegment die Finanzierung hierzulande erleichtern? Am Ende gar mehr Risikokapital anlocken, weil es die Exit-Möglichkeit an der Börse gibt?

Wir freuen uns auf Eure Kommentare, um einen Überblick über die Meinungen in der Branche zu bekommen.

Bild: La-Liana / pixelio.de