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Xiaomi gehört zu den wertvollsten Tech-Startups der Welt, die Investoren bewerten das chinesische Unternehmen mit 46 Milliarden US-Dollar. Doch in Europa ist die Marke nahezu unbekannt. In seinem Heimatmarkt verkauft das Unternehmen günstige Geräte – und peilt für das kommende Jahr 100 Millionen verkaufte Smartphones an.

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In den vergangenen Jahren hatte Xiaomi schon einmal die Fühler nach Deutschland ausgestreckt und einen Online-Shop gestartet, allerdings verkaufte es dort nur verschiedene Gadgets wie ein Fitness-Armband und nicht die Smartphones.

Jetzt will das Unternehmen einen nächsten Anlauf nehmen, berichtet das Handelsblatt: „Wir dehnen unser Angebot in zwölf europäische Staaten aus“, sagte Xiaomi-Direktor Liu Yi der Zeitung. In den kommenden drei Jahren will das Startup ingesamt 2.000 Geschäfte in Europa eröffnen, vor allem in osteuropäischen Ländern wie Polen, Estland und auch Russland.

Die Expansion für Deutschland und weitere Länder seien bereits geplant, allerdings stehe der Zeitplan noch nicht fest. Das Unternehmen habe die Expansionsmärkte vor allem danach ausgesucht, ob es „bereits vorhandene Fans von Xiaomi“ gebe.

Das Unternehmen von Milliardär Lei Jun verkaufte Geräte wie Smartphones aber auch Tablets und Fernseher sehr günstig – und versucht über zusätzliche Dienste Geld zu verdienen. In den vergangen Monaten hatte das Unternehmen mit Absatzproblemen zu kämpfen – mittlerweile zieht die Nachfrage wieder an.

Bild: getty Images/Zhang Peng / Kontributor