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Die Yeay-Gründerin Melanie Mohr auf der Online-Marketing-Rockstars-Konferenz in Hamburg

Was wäre, wenn Snapchat und Ebay Kleinanzeigen ein Baby bekommen würden? Das fragte sich die Berlinerin Melanie Mohr vor ein paar Jahren. So kam sie auf das Unternehmen Yeay, das sie im November 2015 mit ihrem Kollegen Ben Hochberg gründete.

Das Startup bietet eine App an, mit der Nutzer Gegenstände verkaufen können, die sie nicht mehr brauchen oder die sie selbst hergestellt haben. Sie tun das in kurzen Videos – ein Service, der vor allem eine junge Zielgruppe im Alter von zwölf bis 18 Jahren ansprechen soll.

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Nach Angaben von Techcrunch hat die Gründerin jetzt in einer Seedrunde rund 4,4 Millionen Euro eingesammelt. Angeführt wurde sie von dem deutschen VC Grazia Equity und Mountain Partners aus der Schweiz. Auch beteiligt haben sich unter anderem der frühere CEO der Deutschen Telekom, René Obermann, und der ehemalige CEO der Iglo Gruppe und von Emi Music, Elio Leoni Sceti.

Yeay hat im Januar diesen Jahres eine Beta-Version herausgebracht. Mittlerweile verzeichnet die App nach eigenen Angaben rund 500.000 Downloads und 100.000 registrierte Nutzer. Es gibt sie in rund 20 Sprachen. Die App sei immer als global verfügbares Produkt gedacht gewesen, sagte Gründerin Mohr zu Gründerszene.  Derzeit ist die Nutzung für Kunden noch kostenlos. Später sei denkbar, eine Gebühr für jedes verkaufte Produkt zu nehmen, so Mohr.

Shopping-App Yeay: „Was wäre, wenn Snapchat und Ebay Kleinanzeigen ein Baby bekommen würden?“

„Was wäre, wenn Snapchat und Ebay Kleinanzeigen ein Baby bekommen würden?“

Mit der Yeay-App können Kunden Sachen verkaufen, die sie nicht mehr brauchen – in kurzen Videos. Das soll vor allem die Generation Selfie ansprechen.

Bild: Gründerszene