Yetu

Keine Sensoren, sondern Algorithmen und Big-Data-Ansätze.

Das Energiebewusstsein in Deutschland steigt – nicht nur der Kosten wegen. Das will sich das Berliner Startup Yetu (www.yetu.de) zu Nutze machen. Derzeit beobachtet Yetu, wie Techcrunch berichtet, mit einem einzelnen Gerät die Internetverbindung, den Energieverbrauch und die Heizung. So kann alles unbenötigte abgeschaltet werden, wirbt das Unternehmen, Daten zum Energieverbrauch angesehen werden und diesen besser verstehen können. Dazu werden nach eigenen Angaben keine Sensoren benutzt, sondern Algorithmen und Big-Data-Ansätze.

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Das Ziel: Alle unterschiedlichen Verbrauchsgeräte vom Fernseher über die Waschmaschine bis hin zu bestehenden intelligenten Steuerungen über einen Standard zu verbinden – ein „Betriebssystem für das Zuhause“, wenn mann so will. Angefangen bei einem ersten Produkt für Endverbraucher soll das Angebot bald auf das kommerzielle Segment ausgedehnt werden. Das Konzept und die Strategie war Bilfinger Venture Capital und der KfW Bankengruppe nun die recht stattliche Investmentsumme von acht Millionen US-Dollar wert.

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Das Yetu-Team blickt auf eine lange Erfahrung zurück. Gründer und CEO Christopher Schläffer ist ehemaliger Chief Product & Innovation Officer und Chief Strategy Officer der Deutschen Telekom. Yetus Chief Operating Officer, Boris Maurer, war zuvor Partner bei McKinsey und beschäftigt sich nach eigenen Angaben seits fast zwei Jahrzehnten mit den Themen ICT und Energie. Beraten wird das Team unter anderem von Aufsichtsratsmitglied Jon von Tetzchner, Gründer und früherer CEO des Browserherstellers Opera.

Bild: gudella (P ter Gudella)