YouTube-CEO Susan Wojcicki


Guten Morgen! Während wir geschlafen haben, ging woanders auf der Welt die Arbeit in der Startupszene weiter. Die Top-Themen:

Es scheint ein erneuter Versuch zu sein, die Konkurrenz von Spotify und Apple einzuholen: Die Alphabet-Tochter YouTube soll bereits im kommenden Frühjahr ihren eigenen Musik-Streamingdienst launchen. Intern wird der neue Abo-Service Remix genannt. Ein Deal mit Warner soll bereits stehen, allerdings werde mit Sony und Universal bereits seit mehr als einem Jahr verhandelt. Das Video-Unternehmen war bisher wenig erfolgreich darin, seine Nutzer davon zu überzeugen, sich für die kostenpflichtigen Services anzumelden. YouTube Music Key kam 2014 auf den Markt und bietet Abonnenten werbefreie Musikvideos. Mittlerweile heißt der Service YouTube Red. [Mehr bei Bloomberg]

Ist Influencer-Marketing noch sexy? Buzzbird jedenfalls glaubt daran und will das Geschäft mit Influencern automatisieren. Mit ProSiebenSat.1 ist ein neuer Partner im Boot. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier sind weitere Schlagzeilen der Nacht:

Navigationsapps führen Autofahrer auf die Straßen in Los Angeles, an welchen die Waldbrände wüten. Waze beispielsweise, das zu Google gehört, wirft entsprechende Routen aus, weil die betroffenen Straßen leer sind. Die Polizei hat Autofahrer davor gewarnt, solche Programme zu nutzen. [Mehr bei Axios]

Vor zwei Wochen noch notierte Bitcoin bei unter 8.000 US-Dollar. Jetzt wurde schon wieder ein Rekord erreicht: An manchen Börsen lag der Preis am Donnerstag bei fast 19.000 US-Dollar. Grund zur Sorge ist laut TechCrunch, dass die Preise bei den verschiedenen Plattformen stark variieren. [Mehr hier]

Instagram testet seine eigene Messaging-App mit dem nicht ganz so kreativen Namen „Direct“. In den sechs Ländern Chile, Italien, Israel, Portugal, Uruguay und der Türkei wurde die Inbox aus der Fotoapp ausgegliedert. [Mehr bei The Verge]

Ubers chinesischer Konkurrent Didi Chuxing expandiert nach Nordamerika. Kommendes Jahr startet der Service in Mexiko. Das 2012 gegründete Unternehmen hat insgesamt mehr als 15 Milliarden US-Dollar Funding erhalten und etwa vier Milliarden mehr als der US-amerikanische Vorgänger. [Mehr bei Reuters]

In unserem Lesetipp auf Gründerszene geht es heute um einen der größten deutschen Exits seit Langem: Goodgame Studios aus Hamburg wurde trotz schwieriger Geschäftsentwicklung für 270 Millionen Euro nach Schweden verkauft. Bei uns findet ihr noch einmal die Geschichte des Unternehmens, das 2009 von den Brüdern Kai und Christian Wawrzinek gegründet wurde. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Bild: FilmMagic / Getty

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