Immersight Raumbrille Finanzierung

Die Raumbrille von Immersight

+++ Zalando zahlt Logistikmitarbeitern mehr Geld +++

Der Berliner Modehändler Zalando betreibt interne und externe Imagepolitur: Nach den „Sklavando“-Enthüllungen zu Arbeitsbedingungen in Logistikzentren und anschließenden anschließenden Besserungsversprechen gibt der E-Commerce-Riese nun Gehaltserhöhungen bekannt. Wie die TextilWirtschaft schreibt, erhöht das Unternehmen ab 2015 die Vergütung seiner Mitarbeiter in den Logistikzentren Brieselang und Gladbach. Dort sollen die gewerblichen Mitarbeiter künftig gemäß den jeweils geltenden regionalen Logistik-Tarifverträgen bezahlt werden: Das Grundgehalt soll von derzeit einheitlich 9,04 Euro aufgestockt werden – am Erfurter Standort sei das im Tarifvertrag vorgesehene Gehalt bereits erreicht. Zudem erhalten die Logistikmitarbeiter in Erfurt, Brieselang und Gladbach in diesem Jahr erstmalig ein Weihnachtsgeld in Höhe von zwischen 179 und 470 Euro.

+++ HTGF investiert in Ulmer Startup ImmerSight +++

Der High-Tech Gründerfonds und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg investieren einen mittleren sechsstelligen Betrag in das Ulmer Startup ImmerSight. Das Team um ImmerSight hat sich 2012 an der Universität Ulm gefunden und arbeitet mit der „Raumbrille“ an einer Virtual-Reality-Technologie. Die Raumbrille soll das komplette Eintauchen in den virtuellen Raum ermöglichen. So kann die Technologie unter anderem zum Präsentieren und Verkaufen von Raumplanungen eingesetzt werden. Dafür wurde das Startup unter anderem bereits mit dem Hauptpreis des Gründerwettbewerbs IKT innovativ ausgezeichnet.

+++ Hardscore Games schließt erste Finanzierung ab +++

Die Hardscore Games GmbH aus Berlin hat ihre erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Catagonia, der von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC-Fonds Kreativwirtschaft Berlin und der Business Angel Andreas Constantin Meyer investieren einen unbekannten Betrag in die Mobile-Games-Schmiede. Hardscore Games wurde 2013 von Felix Buchwald gegründet und hat sich der Entwicklung mobiler Spieletitel für Core Gamer verschrieben. Der erste Spieletitel „Star Admiral“ wurde nach Unternehmensangaben innerhalb des ersten Monats 100.000 heruntergeladen. Mithilfe der Finanzierung soll das Produkt weiterentwickelt und global vertrieben werden, zudem wird das Berliner Team durch weitere Entwickler, Game Designer und Marketing-Experten verstärkt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit elf Festangestellte und mehrere freie Mitarbeiter.

+++ Lecturio stellt kompletten Studiengang online +++

Die MOOC-Plattform Lecturio stellt am 1. November ihren ersten kompletten Studiengang online. In Kooperation mit der Internationalen Hochschule Bad Honnef Bonn wird es möglich sein, den Studiengang Wirtschaftsrecht mit Bachelor-Abschluss über Lecturio zu belegen. Das Online-Studium basiert auf Lehrveranstaltungen per Video, wobei der Student sein Wissen anhand von Quizfragen selbständig überprüfen kann. Der Studiengang besteht aus 24 Modulen und einer Bachelorarbeit, das Studium kann in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden. Die Studenten müssen vier bis sechs Klausuren pro Semester schreiben. Klausuren und Abschlussprüfung können dabei deutschlandweit an 29 Standorten abgenommen werden. Den Kurs gibt es ab 159 Euro im Monat.

+++ Picjerry erhält sechsstellig +++

Die digitale Bildagentur Picjerry bekommt weiteres Kapital. Ein „hoher sechsstelliger Betrag“ fließt dem Startup aus München zu, welches damit insgesamt über eine Million Euro an Finanzierung eingesammelt hat. Picjerry bietet seinen Kunden eine On-Demand-Funktion für Fotos: Kunden können ihre Bildanfrage per Pushnachricht direkt auf das Smartphone tausender Profi- oder Amateurfotografen senden. Diese können daraufhin über die App oder die Website ein passendes Bild zum Kauf anbieten beziehungsweise ihre potenziellen Einnahmen an Greenpeace, Unicef oder Atmosfair spenden. Das Startup wurde 2012 von Bernd Schmekel und Susanne Odendahl gegründet.