zattoo

Bereits seit 2006 bringt Zattoo das Fernsehprogramm auf Geräte wie Smartphones, Tablets oder PCs. 2013 kam das Schweizer Unternehmen nach Berlin. Nun ist das 35-Mann-starke Team innerhalb der Hauptstadt von Friedrichshain nach Neukölln gezogen. In diesen Bezirk hat es kürzlich auch Berliner Berg verschlagen, das Bier-Startup dreier Ex-Mitarbeiter von Epic Companies.

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In den kommenden Monaten sollen weitere Zattoo-Mitarbeiter in Berlin hinzukommen – weltweit beschäftigt das Unternehmen 60 Mitarbeiter. Das neue Büro befindet sich in einem ehemaligen Finanzamt, zwischen S-Bahnhof Sonnenallee und dem Club Griessmühle gelegen. Mit 850 Quadratmetern bietet es doppelt so viel Fläche wie das alte Büro. Um die Gestaltung kümmerte sich Sabine Oster. Die Innenarchitektin ist in der Szene bekannt, da sie bereits die Arbeitsräume von Tech-Unternehmen wie E-Darling und Wimdu gestaltet hat.

„In den letzten Jahren hatten wir die Aktivitäten unseres Teams bewusst auf die Schweiz und Deutschland fokussiert“, sagt Jörg Meyer, Chief Officer Content and Consumer von Zattoo. „Dadurch ist es uns gelungen, stark zu wachsen und dabei Zattoo zu einem profitablen Unternehmen zu entwickeln.“ Lange Zeit war der Live-TV-Dienst alleine auf dem deutschen Markt unterwegs. Seit mehr als einem Jahr konkurrieren die Schweizer etwa mit dem schwedischen Unternehmen Magine. Im Frühjahr 2014 lieferten sich beiden ein Wettrennen um das Streaming der Sender von ProSiebenSat.1. Magine schloss die Verträge zwar schneller ab, aber Zattoo brachte die Sender schneller auf die Plattform.

Insgesamt verfügt Zattoo hierzulande über mehr als 100 TV-Kanäle. Mit rund 17 Millionen registrierten Nutzern sei man der größte Internet-TV-Anbieter in Europa, so das Unternehmen. Der Anteil der zahlenden Nutzer sei laut Unternehmen im vergangenen Jahr um 45 Prozent gestiegen.

So sieht es im neuen Büro von Zattoo in Berlin-Neukölln aus.

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Im „Wohnzimmer“ werden die Funktionen von Zattoo auf unterschiedlichen Geräten geprüft. Dazu gehören unter anderem Compu­ter, Smartphones, Tablets, Internet-verbundene Fernseher, die Xbox, Apple Air Play oder Amazon Fire TV.

Bilder: Michael Berger/Gründerszene