zendesk factory

Erstes Büro in Deutschland für Zendesk

Ab Juli sind sie der nächste namenhafte Neuzugang für den neuen und noch im Bau befindlichen Tech-Hub Factory (www.factoryberlin.com) im Herzen Berlins: Zendesk (www.zendesk.com), der cloudbasierte SaaS-Dienst für Kundensupport. Für das vor knapp sechs Jahren in Dänemark gegründete Startup ist es das erste Büro in Deutschland. Und das, obwohl Zendesks „Director Central & East Europe“ Steffen Teske (im Bild rechts) schon im April seine Arbeit aufgenommen hatte – und es seit vergangenen September eine lokalisierte Version für den deutschen Markt gibt.

Deshalb war auch lange die andere große Startup-Hauptstadt im Norden Deutschlands, Hamburg, als neues Quartier für Zendesk im Gespräch. Außerdem wurde für die Zwischenzeit ein Übergangsbüro in Berlin angemietet, aber nicht mehr bezogen, denn jetzt sind die Räume in der Factory für Zendesk bezugsfertig und der unbefristete Mietvertrag unterschrieben. Neben Berlin unterhält der Helpdesk-Anbieter bereits Büros in Tokyo, San Francisco, Kopenhagen, Dublin und London.

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In der Factory werden Teske und seine neuen Kollegen auf Internetgrößen wie Mozilla (www.mozilla.org) und SoundCloud (www.soundcloud.com) oder auch kleinere Startups wie Mentor (www.mentor-app.com), Nonabox (www.nonabox.de) oder 6Wunderkinder (www.6wunderkinder.com) treffen; auf die frisch finanzierten Macher von Versus IO (www.versusio.com) allerdings nicht, denn diese haben der Factory gerade den Rücken gekehrt und sich ein neues, 600 Quadratmeter großes Büro an der Spree gegönnt.

Für Mikkel Svane, dem CEO und Gründer von Zendesk (im Bild 2. von links) stand es schon im vergangenen Oktober außer Frage, dass das erste Deutschland-Büro von Zendesk nicht nur in Berlin, sondern auch gleich in der Factory eröffnet wird. „Berlin ist ein hervorragender Ort für unser Geschäft. Ich spüre, dass hier etwas Großes entsteht“, erzählt er bei einem Besuch auf der damaligen Baustelle.

„Außerdem fühlen wir uns der ganzen Startup-Szene hier sehr verbunden und möchten ein Teil von ihr sein. Es passt einfach!“ Für Simon Schaefer, einem der Gesellschafter der Factory (im Bild links), ist das ein weiterer Beleg dafür, dass das Konzept des neuen Tech-Hubs aufgeht.

„Wir passen in die Factory“

Ein weiterer Grund für die strategisch wichtige Ansiedlung in der Factory ist auch die Nähe zu den Zendesk-Kunden. In Deutschland arbeiten inzwischen 1.000 Firmen mit der Helpdesk-Software – zu den bekanntesten gehören Wimdu (www.wimdu.de), Wooga (www.wooga.com), eDarling (www.edarling.de), Trivago (www.trivago.de) und Groupon (www.groupon.de). Aber auch internationale Schwergewichte wie Twitter (www.twitter.com), Tumblr (www.tumblr.com), und Pinterest (www.pinterest.com) zählen zu Zendesks 30.000 weltweiten Kunden. „Ein Teil der Factory-Mieter gehört auch schon lange zu den Firmen, die mit unserer Software arbeiten. Deshalb passen wir einfach in die Factory“, sagt Teske.

Im März traf Gründerszene den Director Central & East Europe, Steffen Teske, übrigens zum Interview und sprach mit ihm über die Pläne für 2013 und vieles mehr. Film ab!