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Mehr als 20 Millionen US-Dollar hat das Cloud-Unternehmen Zimory in den vergangenen Jahren einsammeln können. Doch trotz stattlicher Finanzierung scheitert das Unternehmen. Wie Deutsche Startups herausgefunden hat, wurde die Gesellschaft hinter dem Cloud-Software-Anbieter bereits im September aufgelöst. Die GmbH wird nun abgewickelt.

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Die Berliner boten Unternehmen Lösungen für das Management ihrer Cloud-Dienste an, sogenannte IaaS-Software oder auch „Infrastructure as a Service“. Zuletzt hatte Zimory gemeinsam mit der Deutschen Börse den Cloud-Marktplatz Deutsche Börse Cloud Exchange gestartet. Nach einem verzögerten Start ging der 2015 live, wurde aber bereits Anfang 2016 wieder eingestellt.

Das B2B-Unternehmen bekam über die Jahre viel Geld von Investoren. 2010 sammelte Zimory etwa vier Millionen US-Dollar ein, drei Jahre später bekam das Unternehmen stattliche 20 Millionen. Neben der Deutschen Börse beteiligten sich auch die Investoren Creathor Venture, High-Tech Gründerfonds, IBB Beteiligungsgesellschaft, die Kreditanstalt für Wiederaufbau sowie T-Venture, der Beteiligungsarm der Deutschen Telekom.

Ursprünglich startete Zimory 2007 als Spin-off des Tele-Konzerns. Zimory wurde zuletzt von Maximilian Ahrens, Josef Glöckl-Frohnholzer und Randolf Roth geführt.

Bild: Screenshot/Zimory