Seit knapp 20 Monaten ist Philipp Schröder bei Tesla an Bord. Das US-Unternehmen hatte den Manager bei dem Solarspeicher-Spezialisten Sonnenbatterie abgeworben. Seit Februar 2014 ist Schröder dann für das Geschäft in Deutschland und Österreich zuständig gewesen. Nun verlässt er laut Manager-Magazin das Unternehmen, um wieder bei seinem alten Arbeitgeber anzuheuern. Auf telefonische Nachfrage wollte Tesla die Personalie nicht kommentieren.

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Unter der Ägide von Schröder gelang Tesla in Deutschland ein großer Sprung. Zum einen wurde das Schnell-Ladenetz, die Supercharger, aufgebaut. Sie erlauben es Tesla-Besitzern kostenlos die leeren Akkus ihrer Fahrzeuge wieder aufzuladen. Auch die Verkaufszahlen erreichten respektable Höhen: So verkaufte Tesla Deutschland deutlich mehr Autos als noch in den Vorjahren und erreichte mit 828 abgesetzten Model S im letzten Jahr einen neuen Höchstwert.

Das Manager Magazin spekuliert, wer der Nachfolger von Philipp Schröder sein könnte. Genannt wird vor allem Jochen Rudat, der die Geschäfte von Tesla in der Schweiz leitet. Rudat ist es in der Schweiz gelungen, Tesla vor allem bei den Bessergestellten zu etablieren. Möglich ist auch, dass sich Elon Musk in den Vertriebsabteilungen der deutschen Hersteller umschaut. Es bleibt ihm wohl noch etwas Zeit einen Nachfolger zu suchen: Auf der Mitte September in Frankfurt stattfindenden IAA soll Schröder die Marke Tesla zumindest noch vertreten.

Bild: Tesla