Da sind sie wieder und es scheint, als machten sie einfach da weiter, wo sie aufgehört habe.

Die Rennstrecke Autódromo Internacional do Algarve, Fans besser unter dem verkürzten Namen Portimão bekannt, liegt im äußersten Süden von Portugal, mitten in der Pampa. Zum Flughafen nach Faro sind es gute 90 Minuten Fahrzeit, nach Portimão immerhin noch rund 60 Minuten. Die Entfernungen haben einen Vorteil: Man kann in aller Abgeschiedenheit ziemlich ungestört arbeiten.

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Das war wohl der Grund, warum sich Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May am Mittwoch genau dort getroffen haben. Denn an diesem Tag starteten die Dreharbeiten zur Nachfolgeserie von Top Gear, die im nächsten Jahr auf Amazon Prime laufen soll. Den Deal mit den ehemaligen BBC-Moderatoren hatte sich Amazon laut Gerüchten eine hohe dreistellige Millionensumme kosten lassen, wovon ein großer Teil wohl auf die Gehälter von Clarkson, Hammond und May fallen.

Aber auch die Produktionskosten einer Folge sind legendär. Genaue Zahlen hat die BBC nie veröffentlicht, Gerüchte besagen, dass man pro Folge im Schnitt eine knappe Million Euro ausgeben konnte. Für die großen Themen-Specials in Argentinien, Australien oder Botswana stand mehr Geld zur Verfügung.

Und so wie es aussieht, bleibt es teuer. Am ersten offiziellen Drehtag in Portugal hatte man eine ziemlich große Crew und drei Sportwagen zur Verfügung. Man testet wohl einen Porsche 918 Spyder, einen Ferrari La Ferrari und einen McLaren P1 gegeneinander. Oder wie es der britische Autotester Chris Harris ausdrückte, der ebenfalls vor Ort war:

Bild: Jeremy Clarkson/Twitter