Ubers bisheriger General Manager für den Standort Berlin, Christian Freese, wird Deutschland-Chef des umstrittenen Fahrdienstvermittlers. Die Position wurde neu geschaffen. In der Vergangenheit war Fabien Nestmann als „Deutschland-Sprecher“ das Gesicht von Uber in Deutschland.

Nestmann bleibe als Sprecher und Public Policy Director für den DACH-Raum Teil des Führungsteams, so das Unternehmen. Der neue Deutschland-Chef wird zudem unterstützt von Christopher Bates als General Manager für die Standorte Frankfurt und Düsseldorf sowie von Andreas Weinberger für Hamburg.

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Bis Ende 2014 war Freese als Principal bei der Unternehmensberatung Roland Berger beschäftigt. Dort lag sein Fokus bereits auf dem europäischen Mobilitätsgeschäft und dem Transportsektor. Der studierte Wirtschaftsingenieur wurde 1980 geboren.

„Uber ist mitten in einer spannenden Phase in Deutschland“, lässt sich Freese zitieren. Tatsächlich hat Mobilitätsdienst seit seinem Deutschland-Start Anfang 2013 mit reichlich Problemen zu kämpfen: Politik, Verwaltung und Gerichte haben die Expansionspläne des US-Unternehmens immer wieder behindert.

Zuletzt reagierte Uber auf das Verbot des Mitfahrdiensts UberPop mit dem Launch eines neuen Produkts: Seit Mai gibt es in allen deutschen Städten außer Berlin das Angebot UberX. Dort sind nur Chauffeure mit Personenbeförderungsschein unterwegs, die Fahrzeuge sind sämtlich als Mietwagen zugelassen – damit erfüllt Uber die gesetzlichen Vorgaben.

Wie viele Nutzer der neue Service hat, ist derzeit nicht bekannt. UberX sei ein Produkt, „das immer stärker Anklang findet“, heißt es vom neuen Deutschland-Chef.

Bild: Uber