Erst vor einem Monat stellte Volkswagen in Berlin eine neue Software-Schmiede vor. In Digitalisierung wird investiert – während der Konzern an anderer Stelle verschlankt.

Der deutsche Autobauer wird in den kommenden Jahren weltweit 30.000 Stellen abbauen. Allein in Deutschland sollen für die Hauptmarke VW 23.000 Stellen wegfallen. Der Abbau soll vor allem über Altersteilzeit oder Fluktuation stattfinden. Betriebsbedingte Kündigungen soll es demnach nicht geben.

Die Verschlankung ist Teil des sogenannten Zukunftpaktes, mit dem das operative Ergebnis bei VW bis 2020 um 3,7 Milliarden Euro im Jahr verbessert werden soll. Das berichtete das Handelsblatt zuerst. Zugleich will Volkswagen 9.000 neue Stellen schaffen – unter anderem in der Softwareentwicklung.

Wir waren vor Kurzem im Software-Hub von Volkswagen zu Besuch:

Neues Digital-Labor: Volkswagen will auch Startup sein – zumindest ein bisschen

Volkswagen will auch Startup sein – zumindest ein bisschen

Volkswagen stellt seine Software-Schmiede in Berlin vor. Das neue Digital-Lab soll „völlig neue Angebote“ entwickeln – muss zuerst aber die Konkurrenz einholen.

Bild: Gettyimages/Carsten Koall/Freier Fotograf