myposter

Myposter hat sich auf individualisierte Digitaldrucke spezilisiert

Urlaubsprints für die Wand

Es herrscht eine gewaltige Foto-Inflation. Zehntausende Bilder schlummern auf privaten Laptops. Niemand ist in der Lage, sich das alles anzuschauen. Wer eine besondere Erinnerung will, kann sich die besten Schnappschüsse im Riesenformat drucken lassen. Dazu gibt es Plattformen wie Myposter, die aus dem Strandpanorama vom Karibik-Urlaub beispielsweise eine Fototapete machen. Der Kunde muss dazu nur sein Bild hochladen und sich für eine Druck-Variante entscheiden. Hergestellt werden die Myposter-Prints am Hauptsitz des E-Commerce-Unternehmens in Bergkirchen bei München, wo rund 100 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Geschäft ist hart umkämpft: Myposter, das die Brüder René und Marc Ruhland vor fünf Jahren gründeten, konkurriert unter anderem mit Anbietern wie PosterXXL oder Cewe Fotowelt.

46 – Myposter

Wachstumsrate: 97 %
Gründungsjahr: 2011
Firmensitz: Bergkirchen
Branche: E-Commerce
Webseite: www.myposter.de

Bewerbungshelfer für das Valley

Es gibt Hunderte von Softwareanbietern, die Personalabteilungen bei der Jobvergabe unter die Arme greifen wollen. Auch onapply vertreibt eine Bewerbermanagement-Software, wirbt aber damit, dass die Lösung schnell einzurichten und für alle Mitarbeiter nutzbar sei. In Sachen Funktion soll sich die Software des Frankfurter Startups daher auf das Wesentliche beschränken: Stellenanzeigen werden nach dem Baukasten-Prinzip angefertigt. Der vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützte German Accelerator wählte On-apply im vergangenen Jahr für einen USA-Aufenthalt aus. Seitdem hat das Unternehmen auch ein Büro in den Räumlichkeiten des Fördererprogramms in Palo Alto.

47 – On-apply

Wachstumsrate: 94 %
Gründungsjahr: 2012
Firmensitz: Frankfurt am Main
Branche: Software
Webseite: www.onapply.de

Vom Gaming zu Hosting-Allroundern

Mit seinen 15 Jahren ist der IT-Dienstleister fast schon ein Internet-Urgestein: First Colo vermietet Server und Rechenzentrumsflächen zum Beispiel an E-Commerce-Firmen. Dazu betreibt das Münchner Unternehmen ein eigenes Rechenzentrum in Frankfurt am Main – in der Nähe des weltweit größten Internetknotenpunkts DE-CIX. First Colo war 2001 unter dem Namen Servernetworks gestartet, 2005 wurde die Firma zu einer GmbH. Anfangs setzte Gründer und Geschäftsführer Martin Verges noch auf die Server-Unterstützung im Gaming- und eSport-Bereich. Eine Einschränkung, die es bei den Kunden aus aller Welt inzwischen nicht mehr gebe, so Verges.

48 – First Colo

Wachstumsrate: 92 %
Gründungsjahr: 2004
Firmensitz: München
Branche: Sonstige
Webseite: www.first-colo.net

Bild: Myposter