bachem noell bundesverband

Mindestens einmal pro Woche bei Politikern

Mit einem Vorurteil wollen Thomas Bachem und Florian Nöll gleich zu Beginn des Interviews aufräumen: „Wir machen das alles ehrenamtlich. Da gibt es keine finanziellen Hintergedanken.“ Die beiden Mitglieder des vierköpfigen Vorstands des Bundesverbands Deutsche Startups (www.deutschestartups.org) sehen sich als Sprachrohr von Gründerinteressen. Beide sehen sich auch immernoch in erster Linie Unternehmer und erst danach Lobbyisten. Als Letztere waren sie in den vergangenen Monaten äußerst umtriebig: „Es vergeht keine Woche, in der wir nicht im Bundestag, in einem Landesparlament oder Ministerium sind“, sagt Nöll. Und auch eine Startup-Agenda mit zehn großen Themen und Forderungen an das Startup-Ökosystem habe man ja inzwischen auf den Weg gebracht, ergänzt Bachem. „150 Gründer aus ganz Deutschland haben uns da unterstützt“, sagt er.

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Das große Vorzeigeprojekt aber ist die German Valley Week, die bis gestern 100 deutsche Entrepreneure und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler im Silicon Valley mit US-Startups zusammenführte.
Im Interview mit Gründerszene-Herausgeber Joel Kaczmarek sprachen Bachem und Nöll über ihre Arbeit, die Agenda und die Ziele für die nächste Zeit. Sie nahmen aber auch Stellung zu der Beobachtung, dass der intensiver werdende Startup- und Politik-Dialog auch zu einem „Hauen und Stechen“ unter den Gründern um die größte Publicity in diesem Zusammenhang führe. Mehr dazu im Video.

Gründerszenes Moderator Joel Kaczmarek wird ausgestattet von: Modomoto (www.modomoto.de).