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Bibflirt: Zwischen rustikalem Flirten und Poesie

So rustikal flirtet man nur im Internet: „An die blonde kurzhaarige Psychologiestudentin, die direkt hinter mir sitzt: Wolln wa n Kaffee trinken gehn? ;)“, schreibt ein junger Freiburger Student auf Bibflirt (www.bibflirt.de). Eine Pforzheimerin schwärmt da schon etwas poetischer: „Wanted: schwarzhaariger Hirsch mit brauner Haut, mittelgroß, 1. oder 2. Semester, hübsches kantiges Gesicht. Zuletzt gesehen: obere Mensa der Gestaltung. Finderlohn: Heiße Sommernächte in Pforzheim.“

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Als Nik Myftari und ein paar Freunde im Januar die Kontaktplattform Bibflirt launchten, wollten sie den zuvor auf Facebook losgetretenen Spotted-Hype um eine wichtige Komponente erweitern – der direkten Kontaktaufnahme zwischen Inserenten und ihren Schwärmen.

Gestartet ist der die Plattform an der Uni Heidelberg, denn dort studieren auch die Gründer. Inzwischen gibt es eine dazu gehörige App und einen internationalen Ableger, Spotted University (www.spotted-university.com). Im Interview mit Gründerszene stellt Myftari Bibflirt vor und erläutert Zukunfts- und Monetarisierungspläne. Außerdem versucht er die Frage zu beantworten, warum die Studenten von heute digitale Hilfsmittel zum Flirten brauchen.