ex xing ceo forschung

Erfahrungen aus der Zeit bei Xing sollen helfen

Aus der freien Wirtschaft an den LeHRstuhl: Ex-Xing-CEO und früherer Ebay-Deutschlandchef Stefan Groß-Selbeck wird Forschungsleiter. Am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (www.hiig.de) soll er die Gruppe „Innovation und Entrepreneurship“ aufbauen. „Ich stecke da jetzt meine ganze Energie rein“, sagt Groß-Selbeck, „aber ich werde sicherlich mittelfristig auch wieder in eine Management-Rolle schlüpfen.“ Das Ziel der Forschungsgruppe sei es, ein besseres Verständnis für das Startup-Ökosystem Berlin zu schaffen.

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Unterstützen soll dabei die Installation von „Start-up Clinics“, in denen Gründer Beratungen zu den Themen Recht, Finanzen, HR und Technologien erhalten können.

 

„Die wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema ist bisher nicht hilfreich“, erzählt Groß-Selbeck. Mit der Methode des „Action Research“ – der Forscher nimmt bewusst Einfluss auf seinen Forschungsgegenstand – will er während der Dauer seiner Professur für neue Erkenntnisse sorgen. Finanziell beteiligt sich der Suchmaschinen-Riese Google mit 600.000 Euro am Forschungsprogramm.

Im Interview mit Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek spricht er aber nicht nur über seine neue Professorentätigkeit, sondern erläutert auch die Gründe für seinen Weggang von Xing. Film ab!

Gründerszenes Moderator Joel Kaczmarek wird ausgestattet von: Modomoto (www.modomoto.de).