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Es is kein kleines Problem, das Somewhere HQ (www.somewherehq.com) insbesondere für kleine und mittelgroße Unternehmen lösen will: Wie lassen sich Mitarbeiter finden, die zur Firmenkultur passen? Weil Mitarbeiter heute bereits weitaus flexibler arbeiten als noch vor wenigen Jahren, sollten Lebensläufe und Jobbeschreibungen aus Sicht des Berliner Startups ebenfalls der Vergangenheit angehören.

Somewhere: Neue Wege beim Recruiting

Traditionelle Recruiting-Prozesse haben aus Sicht von Somewhere-Gründer Justin McMurray gleich mehrere gravierende Nachteile: Nicht nur sind sie teuer und kostspielig, sie nehmen gleich auch noch viel Zeit in Anspruch. Am schwerwiegendsten aber ist für ihn, dass sie in der Regel sehr schlecht darauf abgestimmt sind, die Unternehmenskultur zu berücksichtigen. Auch aus Arbeitnehmersicht falle die Suche nach dem richtigen Job damit schwerer als sie sein müsste.

Seine Lösung: Weg mit Lebensläufen und Jobbeschreibungen! Mitarbeiter sollten zudem nicht (allein) bei Bedarf eingestellt werden. Stattdessen gelte es, immer Ausschau nach passenden Talenten zu halten. Insbesondere bei jungen Unternehmen mit bis zu 200 Mitarbeitern sieht er dabei einen Willen, neue Wege bei der Rekrutierung zu gehen.

Im März startete Somewhere den Beta-Betrieb. In einer ersten Stufe konnten Unternehmen ein eigenes „Kultur-Profil“ und Fragen für die potenziellen Mitarbeiter anlegen. Zukünftig soll das Konzept zu einem Marktplatz ausgeweitet werden. Als Jobportal will er Somewhere aber nicht verstanden wissen. Wie er mit der Plattform einen Talent-Pool bilden will, und wie Unternehmen darin den passenden Mitarbeiter für die eigene Unternehmenskultur finden sollen, verrät Justin im Interview.

Bildmaterial: michelhrv / Flickr