Uber Ryan Graves

Uber stellt sich dem offenen Wettbewerb

Nach der Testphase folgte der Launch: Seit wenigen Tagen ist der US-Limousinen-Dienst Uber (www.uber.com) offiziell auf Berlins Straßen unterwegs. Wie auch die schon vorhandene deutsche Konkurrenz, Blacklane (www.blacklane.com) und MyDriver (www.mydriver.com), greift Uber auf bestehende Limousinen-Services zurück und vermittelt diese an Kunden. Es gibt keine Exklusiv-Verträge, der Wettbewerb wird offen gestaltet. Dabei setzt Uber stark auf den Feelgood-Faktor: „Unsere Fahrer sind größere Prediger als unsere Kunden“, erzählt Ryan Graves, Head of Global Operations bei Uber. Der Kontakt zwischen Limousine und Fahrgast wird per eigener App hergestellt.

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Im Gegensatz zu Blacklane fokussiert sich Uber auf das On-Demand-Geschäft, während erstere darauf setzen, dass die Fahrt im Voraus geplant wird. Nach Unternehmensangaben kostet die Fahrt mit einer Limousine 15 bis 20 Prozent mehr als die Fahrt mit einem normalen Taxi.

 

Ob in Berlin in naher Zukunft auch ein preisgünstigerer Uber-Taxidienst wie in den USA installiert wird – was in Washington zu Rechtsstreitigkeiten führte – und warum Berlin als erster Standort für Uber in Deutschland ausgewählt wurde , darüber spricht Graves im folgenden Video-Interview.

Übrigens: Gründerszene hat auch ein Video-Interview mit Ubers deutschem Konkurrenten, dem Berliner Startup Blacklane, geführt.