Bei einer Amortisation handelt es sich um einen Prozess, bei welchem die getätigten Investitionen durch die aus ihnen erzielten Erträge gedeckt werden. Eine Anschaffung hat sich dementsprechend amortisiert, wenn sich diese Anschaffung nach den erwirtschafteten Erlösen genauso erhöht hat, wie die anfänglichen Anschaffungskosten.

Die Bezeichnung Amortisation findet auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, Verwendung um die Rentabilität einer Investition darzustellen. Denn erst ab dem Zeitpunkt, ab der sich eine Investition amortisiert hat, kann ein Unternehmen mit ihr Gewinne erzielen.

Mehrere Bedeutungen von Amortisation

Außerdem kann es sich bei einer Amortisierung auch um eine ratenweise Tilgung eines

festgelegten Planes handeln sowie eine Wiedergewinnung geleisteter Ausgaben bzw. Aufwendungen eines Investitionsobjekt und somit die erwirtschafteten Einnahmen (Erträge) bzw. den Cashflow erhöhen.

Des Weiteren ist es eine freiwillige oder zwangsweise Einziehung von Aktien oder Geschäftsanteilen von Aktien- bzw. GmbH-Banken, um das Kapital herabzusetzen.

Auch wird im Vorfeld der Entscheidungsfindung (für oder gegen eine Anschaffung) eine sogenannte Amortisationsrechnung durchgeführt, um zu berechnen, ob sich eine bestimmte Investition lohnt oder nicht.

Die statische Amortisationsrechnung

Die statische Amortisationsrechnung ist eine Form der statischen Investitionsrechnung und ist ein Vergleich des Zeitraumes, über welchen die Investitionsausgaben durch die erzielten Überschüsse wiedergewonnen und eingenommen werden, dem sogenannten Kapitalrückfluss durch die Amortisationsdauer bzw. Amortisationszeit.

Die Amortisationsrechnung setzt sich mit der Dauer der Frage auseinander: Wie lange bzw. wie viele Jahre dauert es, bis das Geld der Investition wieder hineinkommt?