Lexikon

Anlagenverzeichnis

Was ist ein Anlagenverzeichnis?

Beim Anlagenverzeichnis handelt sich um eine tabellarische Darstellung und einen Überblick zum Anlagevermögen eines Unternehmens.

Das Anlagenverzeichnis ist eine Übersicht der Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit den Informationen zum Abschreibungsverlauf und zum Buchwert zum Jahresanfang und Jahresende. Die Übersicht wird dann dementsprechend der Steuererklärung beigefügt. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten von Wirtschaftsgütern, deren Verwendung oder Nutzung im eigenen Betrieb sich auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt und darf nicht in der Buchhaltung aufgezeichnet werden. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten erfolgen unter der Verteilung über mehrere Jahre und wird sodann abgeschrieben ( Absetzung für Abnutzung). Ein Unternehmen muss sich einen Überblick über alle Anlagegüter verschaffen, sodass ein Anlagenverzeichnis erfordert wird. Gesetzlich definiert ist dies im §7 Abs. 3 EStG. Dabei werden die Buchwerte per Eröffnungsbilanz sowie per Schlussbilanz, die Abschreibung des aktuellen Wirtschaftsjahres, der Nettobuchwert per  Schlussbilanz, das Anschaffungsdatum, die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, der Abschreibungszeitraum und die Abschreibungsmethode aufgezeichnet. Durch das Anlageverzeichnis werden die gegenwärtigen Vermögenswerte, eine Investitionstätigkeit sowie das Abschreibungspotenzial eines Unternehmens deutlich aufgestellt.

Beispiel

Die genaue Bezeichnung des Anlagegutes und der genaue Anschaffungstag des Anlagegutes sind wichtige Angaben im Anlageverzeichnis.

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